#161 Kinderarmut: Wenn die Zukunft vom Geldbörsel abhängt

September 19, 2026 00:56:16
#161 Kinderarmut: Wenn die Zukunft vom Geldbörsel abhängt
MONTALK - Wissen, was Sache ist
#161 Kinderarmut: Wenn die Zukunft vom Geldbörsel abhängt

Sep 19 2026 | 00:56:16

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Show Notes

Armut prägt den Alltag vieler Kinder und damit auch ihre Bildungs- und Zukunftschancen. Anlässlich des Weltkindertages sprechen wir mit Volkshilfe-Bundesgeschäftsführer Erich Fenninger darüber, was Kinderarmut in Österreich konkret bedeutet und was wir dagegen tun können.

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Episode Transcript

[00:00:00] Speaker A: Dass die Kinder am Ende des Monats so wenig Geld haben, dass sie sagen, [00:00:06] Speaker B: da beginnt die Toast pro Zeit. [00:00:08] Speaker C: Die AK hat zusammen mit der ÖGB Berufsinformationsmessen erfunden. [00:00:16] Speaker A: Die Kindergrundsicherung wirkt. Wir haben es zwei Jahre erprobt und die wirkt tatsächlich enorm. [00:00:32] Speaker C: Montalk wissen, was Sache ist. Man sollte doch meinen, dass wir den Weltkindertag überhaupt nicht begehen müssen, außer 365 mal im Jahr. Es besteht Gesprächsnotstand über die Tatsache, dass wir als eines der reichsten Länder der Welt uns es erlauben, dass jedes fünfte Kind in Österreich entweder armutsgefährdet oder bereits Armuts betroffen ist. Das heißt, das Kind geht hungrig in die Schule und kommt hungrig zurück. Was wir als Gemeinschaft und individuell dagegen tun können, erklärt uns Erich Pfenninger, Chef der Volkshilfe AT, sein Leben lang im Sozialwesen tätig und er erklärt uns, was dieser Miss und Notstand mit Bildung zu tun hat. Also alle, die Kinder haben, alle, die Kinder mögen und alle, die Kinder wollen bitte aufmerksam zuhören. [00:01:42] Speaker D: Der Weltkindertag wird in Österreich am 20.09.2026 begangen und soll auf Kinderrechte, Kinderschutz und Kinderarmut aufmerksam machen. In Österreich ist jedes fünfte Kind armutsgefährdet. Das bedeutet unter Kinder unter 18 Jahren leben in Feuch von schimmelbetroffenen Wohnungen. Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren können sich eine Teilnahme an mit Kosten verbundenen Freizeitaktivitäten nicht leisten. Kinder aus akademischen Haushalten haben eine siebenfach höhere Chance auf einen Hochschulabschluss als Kinder, deren Eltern höchstens die Pflichtschule absolviert haben. Armutsbetroffene Kinder sind häufiger krank. Quellen. Volkshilfe, Statistik Austria, Ärztekammer und Wikipedia. [00:02:26] Speaker C: Erich Hallo. [00:02:28] Speaker B: Hallo, danke für die Einladung. Freut mich sehr. [00:02:30] Speaker C: Danke, dass Sie die Zeit gefunden haben, mit uns zu arbeiten. Jetzt sind Sie ja wirklich Ihr ganzes Leben lang in diesem Thema fix und fest verankert. Das sagt mir, weil ich nun auch viele Sozialarbeiterinnen kennengelernt habe in meinem Leben, dass es wirklich so etwas wie eine einmalige, lebenslange Entscheidung geben muss für euch geliebte Menschen, die ihr irgendwann mal vor dem Studium im Studium so das ist meins. Dem verschreibe ich mich und zwar egal, welche Hürden daherkommen. Und Sie kamen daher, oder? [00:03:16] Speaker B: Ja, das stimmt Also die Hürden sind [00:03:18] Speaker A: ja schon von Beginn an gewesen und vielleicht könnte man die Hürden auch als [00:03:22] Speaker B: Mitinitiator meines Lebensweges sehen, weil ich bin [00:03:26] Speaker A: sehr früh, weil Sie das Ansprechen, sehr früh interessiert für Politik bzw. Für das Soziale, für die Ungerechtigkeiten, die mir zutage getreten sind und habe schon mit 15 entschieden, mich aktiv einzubringen, damals bei Amnest International, weil ich nicht zuschauen wollte, mit der Familie von den Nachrichten gesessen, Bücher gelesen, identifiziert, dass so viel Menschenrechtsverletzungen auf der Welt stattfinden. Damals hat man besonders Südafrika die Apartheid natürlich emotionalisiert oder Lateinamerika, die Unterdrückung von vielen Ländern und der Menschen. Also das war so ein bisschen vielleicht der Auslöser für Nicht zuschauen wollen, ins Handeln kommen, ins Tun. Deshalb auch das Studium und mit Leidenschaft auch heute noch Sozialarbeitender, auch wenn eine Leitungsfunktion habe und auch der Sozialarbeitswissenschaft verpflichtet und versuche für das Gute zu kämpfen in diesem Zusammenhang. [00:04:29] Speaker C: Alles das, was wir heute besprechen werden, steht ja auch unter diesem großen Schild, sage ich mal, Überschrift. Was soll ich Einzelner schon an so einem komplexen Problem tun und ändern? Das scheint mir eine Ausrede zu sein, der wir alle immer gern anheimfallen. Was sagen Sie als jemand, der das einmalig für sich erledigt hat? [00:05:03] Speaker B: Ja, ich würde meinen, dass wir immer [00:05:07] Speaker A: etwas tun können, wenn wir es auch ausreichend wollen. Wir sollten niemals sagen, es wird sich nichts ändern. Also dieser Satz ist mir ein Dorn im Auge, sondern wir können immer was ändern. Wir sind Menschen, wir sind Subjekte. Ich glaube auch, dass wir es wissenschaftlich [00:05:23] Speaker B: sogar oder aus der Philosophie bezeichnen können, [00:05:26] Speaker A: wenn natürlich die Geschichte, wenn man so [00:05:28] Speaker B: will, immer eine Folge von verschiedenen Kämpfen [00:05:31] Speaker A: gewesen ist, wo die Menschen es waren, [00:05:33] Speaker B: die diese Kämpfe geführt haben für das [00:05:35] Speaker A: Bessere oder manchmal andere, für das Schlechtere. [00:05:39] Speaker B: Also ich glaube, das ist wichtig, dass wir uns das bewusst sind und auch, dass die Welt nicht Natur noch gottgegeben ist, sondern die Menschen gestalten die Welt [00:05:50] Speaker A: jeden Tag aufs Neue. Wir müssen aber auch lernen, dass das schon Erreichte oftmals dann wieder versucht wird wegzubringen und abzuschaffen. In der Zeit, glaube leben wir jetzt, wo Dinge, die wir schon erstritten haben, Menschenrechte, Frauenrechte, wieder durch Retraditionalisierung angegriffen werden oder anderes, ist schon ein Kampf. Und es liegt an uns, an uns [00:06:14] Speaker B: Menschen sozusagen sich einzubringen und die Dinge zu verbessern. [00:06:19] Speaker A: Und der zweite Gedanke, wenn ich dir nur sagen mag, auch wenn wir momentan, gerade wenn man es aus dem sozialen [00:06:27] Speaker B: Engagement die Welt sieht, dann sehen wir [00:06:30] Speaker A: durchaus Rückschritte und dann könnte man in [00:06:33] Speaker B: Versuchung geraten, es hat keinen Sinn. Aber denken wir uns die Welt ohne dem sozialen Engagement, dann würde das dramatisch sein. Also das heißt, auch wenn wir derzeit [00:06:43] Speaker A: vielleicht vieles nicht so gestalten können, wie [00:06:46] Speaker B: wir wollen, was wär, wenn es dieses [00:06:49] Speaker A: Engagement nicht gäbe, dann würde die Welt überhaupt vollkommen kippen. Also auch das sollte uns ermutigen, also nochmal auf die Frage zurückkommend ermutigen, dass wir uns einfach trauen einzubringen, [00:07:02] Speaker C: was tun wir gegen diesen Virus der Gestaltungsübergabe im meisten Fall an die Politik. Dafür bezahlen wir ja, die sollen sich kümmern, wir sind ein Hochsteuerland. Gleichzeitig sind wir aber auch eines der reichsten Länder der Welt, in dem jedes fünfte Kind, ich wiederhole, jedes fünfte Kind armutsgefährdet oder bereits armutsbetroffen ist. [00:07:35] Speaker A: Ja, ich glaube, es sind zwei Fragen eigentlich herausgehört. [00:07:38] Speaker B: Das eine ist, [00:07:42] Speaker A: dass sie durchaus eine parlamentarische Demokratie für existenziell halte, für liberale Welt und das haben wir in Österreich erreicht. Und gleichzeitig glaube ich, dürften, also müssen [00:07:55] Speaker B: wir uns auch wieder Subjekt als Menschen, [00:07:58] Speaker A: dürften wir nicht alles delegieren an die [00:08:00] Speaker B: Politik, dass die das für uns richten, weil das ist etwas, wo die Politik [00:08:04] Speaker A: manchmal in die Richtung tendiert, nämlich paternalistisch zu agieren. Wir machen das schon für euch Und wir sollten auch begreifen, zum Beispiel Julian sagt es auch in ihren letzten Publikationen, dass der Prozess der sozialen Gerechtigkeit von [00:08:22] Speaker B: den Menschen kommt und nicht nur dann [00:08:24] Speaker A: letztlich manifestiert wird in gesetzliche Grundlagen, sondern der Prozess des Gestaltens, des sich Einsetzen für soziale Gerechtigkeit wichtig ist. Und die zweite Frage konkret auf die Kinderarmut. [00:08:39] Speaker B: Es ist unfassbar, dass wir so viele [00:08:42] Speaker A: Kinder in Österreich, obwohl wir ein reiches [00:08:44] Speaker B: Land sehen, die immer wieder Dekade für Dekade in Armut aufwachsen und dass man [00:08:52] Speaker A: zu wenig bedacht nimmt, dass erstens einmal, wenn man es kostenmäßig betrachtet ist 18 Milliarden Folgekosten jährlich. [00:08:59] Speaker B: Produziert. [00:09:00] Speaker A: Also es ist volkswirtschaftlich und ökonomisch absurd, aber das ist nicht meine Hauptstoßrichtung in der Argumentation, sondern dass wir das zulassen, [00:09:10] Speaker B: dass Kinder in Mangel aufwachsen und gleichzeitig [00:09:14] Speaker A: verstehen werden wir vielleicht noch zu sprechen kommen, dass genau die Kinder, die im Mangel aufwachsen, die armutsbetroffenen Erwachsenen, die arbeitslosen Erwachsenen und die prekär Beschäftigten sein werden. Und das ist absurd. Also alle, die jetzt sagen, wir müssen schauen, dass die Menschen erwerbstätig sind, dass sie ausreichend für ihr Leben selbst aufkommen, die müsste man einladen zu sagen, dann [00:09:40] Speaker B: hebt endlich die Kinderarmut auf, dass die Kinder sich so entwickeln, dass sie in [00:09:45] Speaker A: der Lage sind, sich ausreichend selbst zu versorgen. [00:09:48] Speaker C: Ja, gehen wir es an. Rein faktisch, damit wir es gesagt Wann spricht man von Kinderarmut? [00:09:56] Speaker B: Also ich würde sagen aus der Sozialarbeitswissenschaft. [00:09:59] Speaker A: Also wenn Kinder nicht ausreichend unterstützt werden [00:10:02] Speaker B: können, im finanziellen, sozialen, kulturellen teilnehmen zu können in der Gesellschaft, in der jeweiligen [00:10:09] Speaker A: natürlich ihre Lebensphase relevanten und wichtigen, also wenn die Kinder sozusagen beginnen auszuscheiden, ausgegrenzt zu werden, isoliert zu werden, ist ein [00:10:19] Speaker B: Prozess, wo sie nicht teilhaben können. [00:10:24] Speaker A: Oder wir können es auch festmachen in der finanziellen Versorgung, dass die Wohnungen von armutsbetroffenen Kindern meistens dramatisch überbelegt sind, spartanisch eingerichtet sind, wo die Kinder keinen Platz für sich haben. [00:10:39] Speaker B: Und was wir aus meiner Forschung auch sehen, dass die Kinder, und das hätte [00:10:44] Speaker A: ich in der Dimension nicht geglaubt, bevor [00:10:47] Speaker B: wir das nicht beforscht haben, dass die [00:10:49] Speaker A: Kinder am Ende des Monats so wenig [00:10:53] Speaker B: Geld haben, dass sie sagen, da beginnt die Toastbrotzeit. [00:10:58] Speaker A: Also sie beschreiben die letzten Tage des Monats als Toastbrotzeit oder Butternudelzeit aus der kindlichen Sprech sozusagen, weil sie merken, die Eltern haben nicht ausreichend viel Geld. [00:11:10] Speaker C: Das klingt so nach Nachkriegszeit. Ich glaube, das war das letzte Mal, dass wir das akzeptiert haben. Da gibt es halt diese Woche nur noch Kartoffelsuppe und so weiter. Und das hatte seine histor. Gründe, Somit galt es akzeptiert zu werden. Jetzt aber leben wir ja wirklich und wahrhaftig im Glamourösen, möchte ich fast sagen, Wohlstand. Wir sollten uns das nicht leisten. Wir können uns das nicht leisten. Wir sind nur seltsamerweise immun dafür geworden, was das mit uns macht. Oder begreifen wir es nicht? [00:11:53] Speaker B: Ich finde das Bild sensationell, das Sie jetzt gezeichnet haben mit der Nachkriegszeit, wenn [00:11:58] Speaker A: ich das aufgreifen darf, weil die Nachkriegszeit war natürlich dramatisch für die Menschen erstmal, [00:12:04] Speaker B: weil sie gerade den Faschismus, den Krieg [00:12:06] Speaker A: durchlebt haben müssen, Aber es war allen Alle haben nichts oder alle haben wenig. Und jetzt unternimmt die gesamte Gesellschaft alle Menschen alles, damit wir wieder aufsteigen und sie aus den Trümmern erheben. Und heute würde ich sagen, kann man natürlich nicht die Armut der Gegenwart mit der Armut ganz vergleichen nach dem Krieg. Also das würde schon so sehen. Das ist schon eine andere Form der Armut, die war schon noch mal radikaler. Aber das Bild nochmal, damals waren alle arm und heute sind es nur wenige. Die einen leben sozusagen in einer anderen Welt und denken in einer anderen Welt, als die anderen leben und denken. [00:12:50] Speaker B: Also viele Menschen haben das Geld, dass [00:12:53] Speaker A: sie in ein Kaffeehaus gehen können, in ein Theater zu ihnen, in Vorstellungen, was auch immer und können teilhaben. [00:13:03] Speaker B: Und die anderen Menschen sind vollkommen von denen entfernt. Die können nicht teilhaben, die können nicht [00:13:10] Speaker A: sich kulturell auseinandersetzen, kulturelles konsumieren. Und das, glaube ich, führt dazu, dass immer mehr Menschen die Welt der anderen [00:13:19] Speaker B: nicht sehen, weil wir uns nicht mehr begegnen. [00:13:21] Speaker A: Das war früher vollkommen anders, weil da [00:13:23] Speaker B: hat man sie getroffen. [00:13:24] Speaker A: Selbst in meinem Aufwachsenprozess sind nur alle in dieselbe Schule gegangen, waren alle dann vielleicht in der Städten und haben dort [00:13:31] Speaker B: Fußball gespielt, ob das jetzt Kinder von [00:13:34] Speaker A: Reichen oder nicht waren. Und das hat sich sehr verändert. [00:13:38] Speaker B: Ich würde meinen, das ist ein riesen Phänomen. [00:13:41] Speaker C: Spielt nicht auch das eine Rolle, dass die Kinderarmut nicht wirklich sichtbar ist? [00:13:48] Speaker A: Ich glaube, das ist auch ein ganz [00:13:50] Speaker B: wichtiger Punkt von Ihnen. Wir sehen sie meistens nicht, weil eben [00:13:55] Speaker A: die Kinder kaum in die Öffentlichkeit treten. Wenn ich auch wieder beschreiben darf aus [00:14:00] Speaker B: der kindlichen Sicht, wie sich das anfühlt. [00:14:03] Speaker A: Die Kinder leben mit den Eltern, die [00:14:05] Speaker B: Eltern sind isoliert, es ist alles wissenschaftliche Evidenz, sind isoliert, haben kaum Freunde oder Freundinnen. Für die Kinder bedeutet es, dass ihr Role Model, ihre Bezugsperson natürlich eigentlich isoliert lebt. Also damit erscheint es irgendwie, das ist [00:14:22] Speaker A: normal für das aufwachsende Kind Isolation. [00:14:26] Speaker B: Und die Eltern haben zu wenig Geld, dass das Kind so wie es andere Kinder können, zum Beispiel im vorschulischen Zeitalter hinausgeht. [00:14:37] Speaker A: Also wo andere zum Beispiel Liebe Mutter, lieber Papa könnte Fußball spielen lernen, dann ist das Geld vielleicht da, dass man Vereinsmitgliedsbeiträge oder ich möchte gern tanzen lernen [00:14:49] Speaker B: oder mich interessiert das. [00:14:51] Speaker A: Dort können sie teilhaben und die anderen bleiben isoliert. Damit auch schon der Punkt, den sie sagen. [00:14:56] Speaker B: Also wir sehen sie quasi viel weniger. Sie sind nicht Teil und werden da sehr früh ausgeschlossen. [00:15:03] Speaker A: Und das bedeutet auch, dass sie dort nicht ihre Kompetenzen erlernen. Wenn die einen Kinder in Vereine gehen, können sie sich erproben lernen soziale Kompetenzen, merken, wie man mit Konflikten, mit Freude umgehen kann, einen Sieg feiern, an Niederlage [00:15:21] Speaker B: oder was auch immer. [00:15:22] Speaker A: Die anderen haben diese Lernschritte alle nicht [00:15:25] Speaker B: und sie können sie erproben und einen Willen sozusagen entwickeln. [00:15:32] Speaker A: Ich glaube, das ist für mich einer der entscheidenden Punkte. Kinder, die unterstützt werden, trauen sich Dinge zu, fordern sich auch und entwickeln einen Willen. Ich möchte besser werden im Tanzen oder Musikinstrument. Und wenn die Kinder, die anderen das [00:15:48] Speaker B: alles nicht tun können, haben sie auch nette Möglichkeit einen Willen zu entwickeln, einen [00:15:53] Speaker A: Glauben daran, dass man besser wird und sie herausentwickeln kann. [00:15:56] Speaker C: Ist das nicht auch so, dass diese Kinder dann, die diese Möglichkeit nicht bekommen, zur Selbstentwicklung, zur Findung ihrer eigenen Power, etwas zu verändern in ihrem Leben, nicht auch dafür sorgen, dass die Kette des Bösen, sage ich jetzt mal etwas dramatisch wieder für die nächsten zwei Generationen stattfindet? [00:16:22] Speaker B: Ja, es ist so. Die Kinder haben viel weniger Möglichkeit zu lernen. Natürlich gibt es immer wieder Kinder, die [00:16:31] Speaker A: das schaffen, sich aus der Armutslage ihrer [00:16:34] Speaker B: Eltern heraus zu entwickeln, aber viele können [00:16:38] Speaker A: es nicht, weil sie erleben natürlich die Isolation der Eltern. Sie sind ausgeschlossen, sie haben diese Erfahrung, sind unterversorgt, können teilhaben, merken auch, dass sie weniger Freunde, Freundinnen haben. Auch die Schule wird überhaupt nicht der Schutzort gewertet. Viele Kinder erleben die Schule leider nicht [00:16:59] Speaker B: als Ort des Schutzes und trotzdem ist bei den Kindern noch viel mehr Druck [00:17:05] Speaker A: vorhanden, weil sie einfach merken, dass sie schlechter sind. Sie kommen schon quasi vielleicht schlechter aufgestellt in die Volksschule. Andere sind schon ganz anders gefördert worden und haben schon viel mehr erlernt als sie. Sie bleiben dann hinten, es entsteht Frust. [00:17:24] Speaker B: Sie wissen ja nicht, dass zum Beispiel [00:17:26] Speaker A: die Nachbarin, wenn man jetzt in einer [00:17:28] Speaker B: Schultisch sitzen würde, dass die vielleicht deshalb [00:17:33] Speaker A: bessere Noten schreibt, weil sie unterstützt wird, weil man lernt mit ihr, man liest mit der. Vielleicht hat die auch Lernunterstützung extern. [00:17:43] Speaker B: Und die Kinder haben sehr früh das Gefühl, ich genüge nicht. Meine Eltern haben auch nicht genügt. Also und die kann man nicht raus entwickeln. [00:17:52] Speaker A: Und das ist schon extrem Unterschied, eine große Differenz zwischen Kindern, die normal aufwachsen und Kinder, die im Mangel aufwachsen. [00:18:02] Speaker C: Aber Herr Pfenninger, da wird doch schon der Samen dessen gesetzt, dass hier neue Eltern entstehen in neuen Prekariaten, die neue solche Kinder zeugen ein teuflischer Kreislauf ganz, ganz schlecht für die Gesellschaft, weil Kinder vergeben ja das Wissen wir relativ schnell Erwachsene nicht so sehr, das weiß ich aus eigener Erfahrung. Und wenn dann jemand kommt und dieses Defizit an Selbstbewusstsein weiß, genau konkret direkt emotional anzusprechen, fallen sie doch umso leichter den Demagogen und, sage ich mal, Teufeln und Teufelinnen unserer Gesellschaft anheim. Ist es so? [00:18:59] Speaker B: Ich glaube, dass das auch ein wichtiger Punkt ist. Ich glaube schon. [00:19:03] Speaker A: Also wenn man einerseits zu sagen, was ich so verurteile und kritisiere, dass wenn wir das alles wissen, warum versuchen wir die Kinder nicht zu befreien? Also der erste Punkt der Frage war, und den kann ich nur bestätigen, dass diese Armut die Familien nicht verlässt. Wir können es auch nachweisen, dass im Durchschnitt schwierig, aber im Durchschnitt ein Kind erst in der fünften Generation, ein armutsbetroffener [00:19:31] Speaker B: Kind sie herausentwickeln kann. [00:19:33] Speaker A: Also unglaublich fünf Generationen braucht es, das [00:19:36] Speaker B: vielleicht dann die fünfte Generation das schafft. [00:19:39] Speaker A: Aber deshalb erscheint es mir so wichtig, dass wir hier eingreifen und die Kinder als Subjekte unterstützen, damit sie sich herausentwickeln. Fünf Generationen an Menschen gebraucht werden, dass sie sie herausentwickeln können als andere. Natürlich, je geringer mein Selbstwert ist oder wenn man verunsichert ist, desto leichter könnte Demagogen natürlich anheimfallen, die mehr plötzlich ein Selbstwertgefühl geben unter vielleicht auch Vorspiegelung falscher Tatsachen. [00:20:10] Speaker C: Genau. Also das heißt, um mal ganz kurz, weil es macht großen Spaß mit Ihnen zu theoretisieren, in die Praxis zu gehen. Alles das, was wir spenden jetzt einmal, und das ist nur einer von zwei Hebeln, darauf bestehe ich zum Beispiel der Volkshilfe ganz schnell, ganz einfach im One Click Verfahren auf ihrer Homepage zu erledigen, ist ja nicht nur eine Summe, die jetzt direkt, und ich habe gesehen, Sie haben einen Aufruf für Nepal, glaube ich, laufen jetzt also für überall dort die Brandherde auf der Welt, um diese zu bekämpfen, also das grobste Unglück, akut ambulant sofort zu arbeiten, sondern ist auch immer eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, die jetzt zum Beispiel aus geografischen Lottogründen nicht davon betroffen sind oder weil wir das Glück hatten, dass unsere Vorfahren irgendwann mal die Kurve bekommen haben, die richtige Ausfahrt genommen haben und wir im relativen Wohlstand leben. Das heißt, wir können nicht davon ausgehen, dass unsere Kinder in einem super Land in super Verhältnissen leben werden, wenn wir nicht jetzt uns um jene kümmern, die das jetzt bereits nicht tun. Richtig? [00:21:48] Speaker B: Ja, absolut. [00:21:49] Speaker A: Also ich würde auch meine, mein Anspruch [00:21:52] Speaker B: an meine Profession oder auch an mich selbst Soziale Arbeit muss wirksam sein, die muss eine Wirkung entfalten, sonst verfehlt sie ihr Ziel. [00:22:04] Speaker A: Deshalb das Engagement in die Kinder und Jugend, damit sie sie entwickeln. [00:22:08] Speaker B: Das ist das eine. [00:22:08] Speaker A: Und das zweite auch mit Spendenmitteln oder auch mit unserem Tun ist mein Ziel. Und deshalb haben wir auch viele Spendenbereiche so aufgemacht, dass man längerfristig Kinder substanziell unterstützen. [00:22:21] Speaker B: Es ist immer wichtig in der Krise, [00:22:22] Speaker A: so wie Sie es formuliert haben, Nepal beispielsweise im Ausland, OK, schnell helfen, da ist die Not. Aber in der Sozialarbeit gehen wir den Weg, dass wir längerfristig Kinder unterstützen, substanzielle Bereiche ermöglichen, das Lernen Beispiel oder die Gesundheit stärken, dass eine Nachhaltigkeit mit den Spendenmitteln entsteht. Ich glaube, das ist ein wichtiger Punkt, dieser Anspruch an die Sozialarbeit, aber gleichzeitig auch als Spendenwerbende, dass man dann die Mittel so einsetzt, dass man tatsächlich einen Change Prozess, sagt man heute, herstellt, dass die Kinder tatsächlich nachhaltig etwas davon haben [00:22:58] Speaker B: und nicht nur in der Krise. [00:23:00] Speaker C: Ja, ich will sie jetzt nicht in Bedrängnis bringen, wenn ich sie frage, wie es mit der Empathie der Unternehmen, der Wirtschaft an sich und Industrie aussieht. Ich habe den Eindruck, dass hier zumindest Besserungspotenzial besteht, um es mal ganz euphemistisch auszudrücken. Auf der anderen Seite, da gibt es so einen Verein, den ich gerne und immer wieder bei unseren Konzerten unterstütze, die sich darum kümmern, dass Kinder, die aus diesen Verhältnissen kommen, mal in den Urlaub kommen und ich sage mal in den Urlaub, die waren noch nie im Urlaub, die kennen das gar nicht, weil sie und ihre Eltern wirklich ums tägliche überleben. Da ist an Urlaub gar nicht zu denken. Und ich habe mir das jetzt noch mal angesehen und sehe plötzlich Holla, da macht diese große Hotelkette mit, da macht plötzlich dieses Unternehmen mit. Das hat mich beeindruckt und habe für mich festgestellt, das sind jetzt meine Partner, dort mache ich jetzt Urlaub, das sind jetzt jene Produkte, die ich für mich konsumieren werde und werde auch darüber zu sprechen wissen, was tun wir oder sagen, was läuft da falsch, verkaufen wir es immer noch nicht richtig genug an unsere potenziellen Partner aus Wirtschaft und Industrie, dass die einen Nutzen davon haben. Und wir wissen ja, das ist nun einmal Teil des kapitalistischen Systems, dass ein Nutzen entstehen muss und sei es nur ein Reputationsvorteil, machen wir da was falsch? [00:25:03] Speaker B: Also natürlich hinterfrage ich mich immer in [00:25:08] Speaker A: der Kommunikation, in der Gewinnung von Unternehmen. [00:25:12] Speaker B: Macht falsch, kommuniziert man richtig oder könnte man das noch verbessern? Also ich glaube, man ist immer verbesserungsfähig [00:25:19] Speaker A: in Anspruchstelle an mich. Gleichzeitig denke ich mal, weil das Stichwort Nutzen gefallen ist. Ich würde mir wünschen, dass auch Unternehmen, die oftmals auf Homepage schon nutzen, auch nicht nur den eigenen Gewinn sehen, sondern gewisse Verantwortung formulieren, dass sie den auch [00:25:37] Speaker B: wirklich leben, weil der Nutzen so dann ist, dass wir in einer Demokratie leben, dass man noch einen sozialen Wohlfahrtsstaat haben und wir wissen, wenn das wegfällt, dann fällt vieles weg. Und das ist derzeit gefährdet global und [00:25:52] Speaker A: auch in Europa sowie zum Teil in Österreich. [00:25:55] Speaker B: Also und es kann nicht nur immer [00:25:58] Speaker A: der Nutzen in der Gewinnmaximierung leben und das zufriedene Leben nur im super privilegierten Status erreicht wird. Und da glaube ich schon, muss die [00:26:08] Speaker B: Gesellschaft ansetzen, dass man diese Entwicklung, die weltweit herrscht, wo eine Explosion quasi zu [00:26:17] Speaker A: sehen ist im Superreichtum, wo diese superreiche Tech Giganten wirklich auch die Politik begonnen [00:26:25] Speaker B: haben, die Regierungen zu steuern. Das ist die Verabschiedung von der Demokratie [00:26:30] Speaker A: und dagegen müssen wir auch auftreten. Und gerade in Österreich, wo ja nicht [00:26:35] Speaker B: nur Riesenunternehmen sind, also dass man erkennt, dass das eine gefährliche Entwicklung ist, weil [00:26:41] Speaker A: Demokratie hat man schon in der griechischen [00:26:43] Speaker B: Antike philosophiert, heißt one guy, one voted, verkürzt ausgesetzt und die Menschen, für die ich mich einsetze, die haben das Gefühl, das ist vollkommen wurscht, was ich tu, es ändert sich nichts und das gefährdet auch die Demokratie. [00:26:57] Speaker A: Darum ist auch unser Engagement, Sozialarbeit ist politisch, sonst ist ja nicht auch auf der politischen Ebene Rahmenbedingungen versuchen zu beeinflussen, [00:27:07] Speaker B: die alle Menschen einlädt, gelingendes Leben zu [00:27:11] Speaker A: erleben und nicht nur den Superreichtum zu ermöglichen. [00:27:14] Speaker C: Ja, ja, Ihr Aufruf in Ehren, es hat noch selten gefruchtet, muss ich in aller Deutlichkeit leider sagen, dass unsere Moral oder sowas angesprochen wird. Brecht, erst kommt das Fressen, dann die Moral. Also aber wir wissen mittlerweile genug, wie das kapitalistische System funktioniert und wir wollen alle unseren Wohlstand, ist fast ein seltsames Wort in diesem Kontext jetzt, den wir heute besprechen, nicht mindern oder gar weggenommen sehen. Aber wenn wir doch wissen, dass zum Beispiel der Handel, der Lebensmittelhandel ja mit unglaublichen Sachen daherkommen und um jede einzelne Kundin kämpft mit Rabattmarken, wir sind wieder in der Nachkriegszeit, Kinderausmalheften und und so weiter, dann können wir ihnen doch helfen, indem wir der Kundin, das ist der Partner, der sich um unser soziales Wohl kümmert, ihre soziale Verantwortung wahrnehmen und wirklich auch Kohle und Engagement auf den Tisch legen. Es braucht dann nur wahrscheinlich, und das ist doch kein Mirakelum mehr, die entsprechenden Konzepte gibt es, die. [00:28:55] Speaker B: Also ich denke schon, wenn man jetzt die Hilfskonzepte, die Sozialwirtschaft Konzept anschaut, dann [00:29:00] Speaker A: ja, wir laden auch immer wieder Firmen ein und besprechen das. [00:29:06] Speaker B: Es könnte viel mehr sein. [00:29:09] Speaker A: Wir wünschen uns definitiv viel mehr, weil ja auch gerade der Handel was davon [00:29:15] Speaker B: hat, wenn nicht immer mehr Menschen sie notwendigerweise können. [00:29:19] Speaker A: Es ist ja auch betriebswirtschaftlich und volkswirtschaftlich sinnvoll. Und das andere, was mir auffällt mit der Moral und Brecht, ich glaube auch, dass man vielleicht den Punkt ansprechen kann, [00:29:34] Speaker B: der vielleicht uns im Diskurs hilft. [00:29:36] Speaker A: Also wir sind Menschen, wir sind alle verschieden, alles klar. [00:29:40] Speaker B: Aber uns ein, dass wir verkörperte Wesen [00:29:43] Speaker A: sind und damit verwundbar sind, das könnte uns schon auch helfen im Dialog. Also dass wir wechselseitig uns unterstützen, um [00:29:53] Speaker B: geschütztes Leben zu leben. Und das wäre jenseits nur der Moral, sondern auch der Erkenntnis, dass da erst [00:30:01] Speaker A: das bessere, geschütztere Leben beginnt. [00:30:04] Speaker C: Ja, ja, das ist schön, das ist schön. Und weil wir diese Menschen sind und weil wir emotionale Menschen sind und weil wir Belohnungswesen sind, finde ich immer so einen guten Hebel anzusetzen, dass wir Probier's einmal. Schau mal, was passiert, wenn du eine ordentliche Summe am Tisch knallst und das für ein, zwei, fünf Jahre, was dann mit dir passiert und zwar innerlich. Was es mit deiner Seele tut, was mit deinen Mundwinkeln tut, die gehen nämlich nach oben plötzlich. Und was es damit tut, dass du dich plötzlich nicht nur als und jetzt mögen mir alle verzeihen, ich rede nur en general, als koffernde Wesen durchs Leben gehen, sondern wirklich als stolze, proaktive Teile dieser Solidargemeinschaft, die wir sind, ob wir wollen oder nicht. Nur wir sollten nicht immer warten, bis die Krise da ist. Ich höre dann immer Ja, es braucht wieder ein kreiert, dass wir wieder zusammenhalten, so einen Schwachsinn. Aber das kann man vorher auch regeln, indem man hilft. Und zwar, wie Sie vorher gesagt haben, erstens mal erstens mit der Überweisung und zweitens an der Urne. Ich möchte auf ein anderes Thema jetzt übergehen, das Sie vorher ganz kurz angesprochen haben, nämlich die Bildung. Es gibt in der Tat einen Zusammenhang, eine direkte Achse zwischen Kinderarmut und Erwachsenenbildungsarmut. Erklären Sie uns das. [00:31:58] Speaker A: Also Eltern, die wenig formal gebildet sind, [00:32:04] Speaker B: verfügen natürlich über weniger Wissen, die Kinder, [00:32:08] Speaker A: ihre Kinder im Erwerb der formalen Bildung ausreichend zu unterstützen. Das ist einfach so. Die tun sich schwer. Jemand, der sehr gut gebildet ist, wird seine Kinder im Schullaufbau ganz anders unterstützen können, weil er sozusagen selbst durchlaufen hat, Wissen aufgebaut hat, die Kinder inhaltlich zu unterstützen, aber auch methodisch. Wie mache ich das im Unterricht, wie agiere ich auch im Klassenzimmer mit meinen Schulkolleginnen oder mit den Lehrern? Und das ist ein Mangel und das [00:32:39] Speaker B: können sie auch nicht kompensieren, weil besserverdienende [00:32:43] Speaker A: Eltern können zurückgreifen oftmals, wenn sie das Wissen nicht haben, auf Lernhilfe. Das können die alle nicht. [00:32:50] Speaker B: Und das Bildungssystem ist immer extrem fragmentiert [00:32:55] Speaker A: und segmentiert unsere Kinder schon sehr früh [00:32:59] Speaker B: durch unsere Struktur des Bildungssystems, dass die [00:33:02] Speaker A: armutsbetroffenen Kinder sehr schnell genauso bildungsarm werden wie ihre Eltern. Und das gehört durchbrochen. Und es ist für mich erschreckend, weil ich nicht geglaubt hätte in meiner Jugend, [00:33:15] Speaker B: dass man das so wenig beeinflusst haben, [00:33:17] Speaker A: das Bildungssystem, also dass noch immer dieselben Klassenzimmer sind. Ich glaube, Kollege von Ihnen, Kabarettist in [00:33:25] Speaker B: dem Fall, ist ein Musiker, aber der [00:33:27] Speaker A: hat mal gesagt, praktisch irgendwie diese Anekdote, also man kommt wieder, man schläft ein, wacht 100 Jahre später aus oder so und irgendwie geht man herum, kennt sie nicht mehr aus natürlich. Und dann geht er Schule rein, hat denselben Geruch und sagt, okay, kämpfe [00:33:52] Speaker B: die [00:33:52] Speaker A: Geschichte, lustig zu sein. Aber es hat ein bisschen schon einen puren Kern. Also da ändert sich alles viel, viel zu wenig. Und wir nehmen nicht alle Kinder mit. [00:34:01] Speaker C: Also wir im Montalk und vor allem auch die Arbeiterkammer Niederösterreich und auch der ÖGB übrigens werden nicht müde natürlich immer wieder darauf hinzuweisen und Forderungen hin und Forder Forderung her. Die AK hat zusammen mit der ÖGB eine Berufs also nicht eine, sondern Berufsinformationsmessen erfunden und hat das auch in aller Konsequenz, so wie es Markus Wieser nun einmal als Bulle der Veränderung, das möge er mir jetzt verzeihen, so in sich trägt, durchgezogen. Und es kommt nicht nur wahnsinnig gut an, sondern es ist ein probates Mittel, um genau diese verzweifelte Richtungslosigkeit, Sackgassengefühl von gewissen Eltern entgegenzutreten, die vor lauter Nicht Wissen ihre Kinder dann wieder in Berufe hineinschicken, die sie vielleicht gekannt haben. Also ja, dann gehst du heute ab von der Schule. Alle Kinder wollen in einem gewissen Alter von der Schule abgehen. Sie, ich alle, das wohnt im Inner und dann sind Eltern aufgerufen, ihre Energie aufzubringen, um uns davon abzuhalten. Danke, liebe Eltern, aber manche schaffen das nicht. Was sie schaffen, ist ihre Kinder bei der Hand zu nehmen und zu so einer Messe zu gehen. Dort können sie sollen sie müssen sie auch einfach abgeben und so schau dich um, lass dich beraten, was dich anspricht und ich weiß nichts Konkretes, aber ich glaube, wenn man das erfolgt, forscht, wird man sehr wohl den einen oder die ein oder andere finden, die mal Hilfsarbeiter werden sollte und heute Universitätsprofessorin ist. Und das können wir uns als Gesellschaft gar nicht leisten, dass wir dieses Potenzial schon so früh aufgeben. Aber es hilft auch, diese Kette des Bösen, von der wir vorher gesprochen haben, proaktiv zu unterbrechen. Gute Idee, frage ich sie non Nachfrage, [00:36:38] Speaker A: aber ich denke, erstmal kenne ich die [00:36:40] Speaker B: Messen zweitens und finde das gut, wenn man sich das anschaut, welche Energie drinnen steht. Das Zweite, glaube ich, kann auch von [00:36:48] Speaker A: meiner Seite her sagen, dass wir mit Menschen mit Jugendlichen arbeiten, die sehr wohl manchmal erzählen. [00:36:54] Speaker B: Also sie haben plötzlich Berufe entdeckt durch [00:36:56] Speaker A: solche Maßnahmen wie die Messen, die sie [00:36:59] Speaker B: vorher überhaupt nicht am Schirm gehabt haben, nicht gekannt haben. [00:37:03] Speaker A: Also ich will damit zum Ausdruck bringen, es wirkt, weil es Menschen auch replizieren und sagen, ich war dort, es hat [00:37:11] Speaker B: mich erweitert in Wissen. [00:37:13] Speaker A: Ich hab plötzlich etwas entdeckt worden, entwickelt [00:37:17] Speaker B: habe oder ein Willen, jetzt einer gewissen [00:37:19] Speaker A: Ausbildung nachzugehen, denke mir, das ist auf jeden Fall ein wichtiger Weg, das aufzubauen. Und auch bei den Studierenden, wenn ich jetzt wiederum zum Beispiel von den Hochschulen her anschaue, mit Studierenden spreche, also da höre ich auch immer wieder, dass solche [00:37:34] Speaker B: Messen wichtig waren, plötzlich was kennenzulernen, was die Eltern ihnen nicht vermitteln konnten und [00:37:41] Speaker A: dann auf die Reise gegangen sind. [00:37:43] Speaker B: Also das ist ein wichtiges Engagement und [00:37:46] Speaker A: das darf man nicht unterschätzen. [00:37:48] Speaker B: Es gehört eher überall verbreitet, dass die Jugendlichen viel mehr wissen über die Möglichkeiten, die es gibt. [00:37:55] Speaker C: Ja, also das heißt, wir machen da weiter. Ich möchte jetzt noch mal über die Hebel sprechen, die Ihnen als Institution und uns allen zur Verfügung stehen. Also es sind derer zwei, über eins haben wir gesprochen. Ganz einfacher. Sie gehen online auf Ihr Bankkonto und ich brauche meinen Schuss, gute Gefühle. Ich überweise an die Volkshilfe jetzt die Summe X und zwar in Permanenz. Das tut uns allen gut und das ist wirklich und wahrhaftig, also ein viel benutztes Wort nachhaltig. [00:38:49] Speaker B: Die Kinder, die jetzt nicht bei unserem [00:38:52] Speaker A: Gespräch dabei sind, die würden schon Danke sagen und sich riesig freuen, wenn sie wissen, da ist jemand, der sie unterstützt. [00:39:01] Speaker C: Der andere Hebel ist der politische Jener, auf den wir uns alle so gern ausreden, jener, auf die wir uns auch verlassen und die uns dann mitunter auch so enttäuschen, dass wir beide überhaupt jetzt diese Diskussion führen müssen. Was ist mit der Politik? Wieso versagen diese und so weiter und so fort. Ich habe mir die Programme der Parlamentsparteien angeschaut, was also Kinderarmut angeht, und da gibt es in der Tat die unterschiedlichsten Zugänge. Man muss dazu allerdings wirklich sagen, Politik in Ehren. Sie haben alle das gleiche Ziel, nämlich diesen Wahnsinn zu beenden oder zumindest so zu mindern, dass er irgendwann mal demnächst beendet wird, aber mit unterschiedlichen Maßnahmen und Mitteln. Was mir aufgefallen ist, ist, dass doch so manche Partei so tut, als müsse sie jene Stimmen bedienen, die sich darüber beschweren, dass die Mittel, die von der Politik zur Verfügung gestellt werden, an den Kindern vorbei investiert werden. Ich muss das auch bestätigen in einigen Diskussionen und Gesprächen, die ich darüber geführt habe, im Zustand im Zuge der Jahre, dass gerne darauf hingewiesen Ja, die kriegen das ja gar nicht, da werden Zigaretten gekauft davon und so weiter und so fort. Das ist eine Ausrede. Seine diffame Unterstellung, wenn es Beweise geben sollte, wüssten wir sie. Ist das überhaupt beweisbar? Ist das ein Mittel, dass wir so lange Geld auf Probleme werfen, bis wir sie nicht mehr sehen? [00:41:12] Speaker A: Also ich glaube, der eine Punkt ist, dass Österreich sehr viele Transferleistungen organisiert vom [00:41:20] Speaker B: Staat her und dass die Wirkung entfalten, [00:41:23] Speaker A: weil sonst hätten wir bei knappen 40 Prozent Menschen in Österreich, die armutsbetroffen sind. Also auf der einen Seite gibt es etwas, was wirkt, oftmals wissen wir es gar nicht, wo wir verschiedene Unterstützungsleistungen erfahren. [00:41:36] Speaker B: Also das ist das eine. Das zweite, denke ich mir, entlang dessen sehen wir das Konzept, um wirklich konkrete Abhilfe zu machen, eine Art Kindergrundsicherung. [00:41:48] Speaker A: Das bedeutet, und das haben wir entwickelt, also dass jedes Kind, ähnlich wie die [00:41:53] Speaker B: Familienbehälter gleich viel einmal zunächst bekommt, jedes [00:41:56] Speaker A: Kind, das in Österreich lebt, gleich viel [00:41:58] Speaker B: bekommt und die Kinder, die armutsbetroffene Eltern haben viel mehr Geld, die die gering verdienen auch etwas dazu. [00:42:07] Speaker A: Dann wäre sozusagen die Möglichkeit, dass jeder Elternteil ihre Kinder ausreichend unterstützen können, damit man den Kreislauf durchbrechen können. Ich glaube, das ist unser Antwort, dass man auch durchgerechnet und überlegt und strukturiert, auch mit Arbeiterkammer beispielsweise ÖGB und Parteien besprochen würde auch jetzt im Regierungskommen stehen, merke aber momentan leider, dass man dem nicht näher tritt. [00:42:36] Speaker B: Also das wäre der Hebel, dass man das beendet. Und dann gibt es immer den Punkt, das kommt jetzt bei den Kindern auch an. Interessant, es wird immer nur bei den [00:42:46] Speaker A: armen Menschen gefragt, wenn man Familienbonus zum [00:42:50] Speaker B: Beispiel bekommt, also wo die Bestverdienenste, die höhe Steuerbefreiung kommen, fragt kein Mensch, ob die auch dem Kind es geben. [00:43:00] Speaker A: Also unterstellen tun wir es nur dort. Und aus der Wissenschaft, letzter Punkt, können [00:43:04] Speaker B: wir sehen, das Geld kommt bei den [00:43:07] Speaker A: armutsbetroffenen Kindern auch an. [00:43:10] Speaker B: Die Eltern sparen sich das Ding ihr [00:43:13] Speaker A: Leben beim Hund ab, investieren ins Kind [00:43:16] Speaker B: und nicht in sich. Und es gibt, wissen wir aus der Forschung vielleicht 3 Prozent, 4 Prozent, wo [00:43:22] Speaker A: viele andere Probleme dazukommen. Aber hat man eben die Sozialarbeit, wo [00:43:26] Speaker B: wir eingreifen könnten, da gibt es die Kinder Jugendhilfe etc. [00:43:30] Speaker A: Wo man mit den Eltern redet. [00:43:31] Speaker B: Also diese Angst, dass das Geld nicht ankommt, ist in dieser Form wirklich eine Mär und entspricht nicht der Realität und [00:43:40] Speaker C: wahrscheinlich einmal mehr eine Ausrede. [00:43:43] Speaker B: Richtig. [00:43:44] Speaker C: Mir ist aufgefallen übrigens, dass natürlich die Kinder immer auch vom Einkommen ihrer Eltern abhängig sind. Das ist nun einmal so. Und wenn Menschen arbeitslos werden, dann werden die Kinder mitarbeitslos, wenn man so will. Das heißt, hier haben wir wieder eine der drei Vs der Arbeiterkammer Niederösterreich, Veränderung der Arbeitswelt, dass wir nicht nur versuchen, Menschen in Arbeit zu halten, weil sich das gehört und weil es ethisch, moralisch und auch wirtschaftlich richtig ist, sondern weil wir damit auch etwas für die Kinder tun. Aber es geht ja weiter. Das zweite Frau die Verteilungsgerechtigkeit, gerade weil Sie vorher gesagt haben, wie unglaublich viel Kohle im Moment in der Welt ist für etwas Nebuloses. Denn ehrlich gesagt, es gibt kein einziges Konzept dieser großen Tech Firmen, das uns klar macht, wie die KI dann letztlich umgesetzt wird zugunsten der Gemeinschaft gibt es nicht. Es wird spekuliert und unglaublich viel Geld in diesem Spekulation hinein investiert, statt dass wir jetzt schon anfangen, auch hier vor Ort in Österreich uns um diese Verteilungsgerechtigkeit Gedanken zu machen, proaktiv auch an der Urne, weil wir sind im Moment beim politischen Hebel. Und das Letzte brauche ich gar nicht sagen, die Versorgungssicherheit. Wenn Kinder heute noch hungrig in die Schule gehen und hungrig wieder nach Hause kommen und hungrig bleiben, ist das ein unerträglicher Zustand, der wirklich also so gar nicht mehr sein dürfte. Ich werde nicht müde, das zu sein. Das heißt, wir müssen diese Versorgungssicherheit auch wirklich sicher machen und das geht nur an der Urne. Was sagen Sie dazu, wenn ich aufrufe und sage, statt dass wir jetzt einmal alle uns die Programme, so wir das überhaupt tun, der einzelnen Parteien und die Talkshows und Sommer, Winter, Herbst und was weiß ich, Gespräche anhören, was uns da attraktiv erscheint, wir uns vielleicht ein wenig mehr darum kümmern sollen. Was ist mit den Kindern? Was habt ihr vor mit den Kindern? Und zwar mit den Armutsgefährdeten. Das heißt also die Kindergrundsicherung und ich glaube, sie ist gemeint auch als bedingungslos. [00:46:49] Speaker B: Richtig, genau. Also alle Kinder bekommen, weil wir alle Kinder in der Republik wollen, die ihr [00:46:56] Speaker A: Leben, die werden unterstützt und die Kinder von Schlechtverdienenden oder Armutsbetroffenen kriegen dementsprechend mehr, [00:47:04] Speaker B: dass tatsächlich jedes Kind sich entwickeln kann. [00:47:06] Speaker A: Und ich glaube auch, dass sie recht haben. Prüfen wir einerseits das Vorhaben und sind die Vorhaben geeignet, tatsächlich den Kindern zu helfen? Aus Aktualitätsgründen kann man sagen, verstehe das nicht. Wir alle zahlen Steuern und ich bin der Meinung, dass Regierung versuchen müsste zu steuern, die Mittel, die wir zahlen und dorthin zu lenken zu jenen Menschen, die es brauchen. Da wird es die ganz Warmen vielleicht mehr, die nicht so gut verdienen, wo mehr und ich verstehe zum Beispiel nicht einen Vorschlag jetzt mit einem Zukunftsdepot, wo man steuerbefreit wird. [00:47:43] Speaker B: Das ist ja erheblich, wenn man in [00:47:45] Speaker A: der Lage ist, 400 Euro pro Monat und das 18 Jahre lang anzusparen. Also wer ist in der Lage dafür? Ich finde es unverschämt. Warum? [00:47:55] Speaker B: Nehme Steuern von uns her und mache [00:47:59] Speaker A: eine Gruppe, die wirklich, also wo ganz wenige in der Lage sind, so viel anzusparen, 400 Euro pro Monat fürs Kind wegzulegen. Das können Menschen mit weniger Einkommen nicht einmal aufs Jahr gerechnet. [00:48:13] Speaker B: Vollkommen verkehrte Welt. Also wir müssen Steuern dort einsetzen, gesteuert [00:48:19] Speaker A: und zielorientiert, wo wirklich die Menschen das brauchen, was haben. [00:48:23] Speaker B: Dort muss man Wirkung entfalten. [00:48:25] Speaker C: Wir kommen langsam zum Ende unseres Gespräches. Drei Maßnahmen. Drei Maßnahmen, Erich Pfenninger, die Sie vorschlagen würden, die etwas verändern können. Ich sage es noch mal ganz, ganz vorsichtig, aber dieses Können wurde ja von euch auch wissenschaftlich untersucht und mit Fakten basiert. Das heißt also, das ist nicht nur eine Vermutung wie so mancher Vorschlag aus der Politik, sondern das sind wirklich Fakten. Das heißt, wenn sie umgesetzt werden, helfen sie mit einer ziemlich großen Sicherheit. [00:49:16] Speaker A: Also die Kindergrundsicherung, weil man am Ende die Kindergrundsicherung wirkt. Wir haben es zwei Jahre erprobt und [00:49:22] Speaker B: die wirkt tatsächlich enorm. [00:49:24] Speaker A: Also die Kinder haben ausreichend zu essen, sie sind ausreichend angezogen im Winter, sie können tatsächlich außerschulische Vereine besuchen und erproben sie, sie haben bessere Ergebnisse im Schulsystem, [00:49:38] Speaker B: sie haben weniger Frähzeiten im Schulsystem und sie sind viel weniger krank, weil sie psychisch, weil es ihnen psychisch besser geht. [00:49:44] Speaker A: Also damit höre ich auf. [00:49:46] Speaker C: Nein, nein, nein, so viel Zeit muss sein. Das ist ganz wichtig. [00:49:50] Speaker A: Es ist wirklich belegbar Und das hat mich in einigen Punkten tatsächlich meine Erwartungshaltung, [00:49:56] Speaker B: die hoch war, nochmal übertroffen, dass auch [00:49:58] Speaker A: die gesundheitliche Konzentration, wo die armutsbetroffenen Kinder meistens wirklich gesundheitliche Probleme früh haben, sagt [00:50:05] Speaker B: auch die Ärztekammer etc. [00:50:07] Speaker A: Dass die Gesundheitskonzentration verbessert hat. [00:50:10] Speaker B: Und das wirkt damit, dass die Kinder [00:50:12] Speaker A: weniger fehlzeitnah mit der Schule mitkommen. Also das wäre für mich eine zentrale Forderung, die beweisbar eine Verbesserung der Kinder im Ist erzeugt, aber auch wenn sie erwachsen sind, so weit wirkt, dass sie viel leichter sie verselbstständigen können Richtung Erwerbstätigkeit. [00:50:30] Speaker C: Jetzt feiern wir also den Weltkindertag. Wir haben viele unsinnige Tage im Jahr, der Weltpflasterstein Tag oder was weiß ich. Was würden Sie sich wünschen, damit jeder Tag Weltkindertag ist? Was können wir dafür tun? Jeder und jede einzelne. [00:50:59] Speaker A: Ich glaube, dass ein Baustein ist, die Kinder zu lieben, zu wissen, dass Kinder [00:51:04] Speaker B: besonders schutzbedürftig sind, sie ausreichend zu unterstützen und zu schützen und dass wir Erwachsene nicht glauben, immer alles besser zu wissen, sondern den Kindern einen Rahmen zu geben, dass sie sich aufgrund ihrer Bedürfnisse entwickeln. [00:51:20] Speaker A: Nicht aufgrund meiner. Also wir brauchen keine Marionetten oder rückgratslose Menschen, sondern wir brauchen Menschen mit Rückgrat. Und deshalb sollten wir die Kinder supporten, [00:51:33] Speaker B: damit sie sie entwickeln können und es [00:51:35] Speaker A: auch durchaus mit Empathie, mit Liebe, mit Zuwendung. Das würde mir wünschen, würde die Welt besser ausschauen, als wenn man Welt hat von Männern und in erster Linie bestehende Gewalt anwenden gegenüber Kindern oder Jugendlichen oder glauben, dass man es disziplinieren muss. Alle die Vorfälle gerade von Jugendlichen sind [00:51:56] Speaker B: Vorfälle, die entstehen nicht, weil die Kinder [00:51:58] Speaker A: Liebe geerntet haben, sondern Gewalt in ihren Familien. Dann werden sie selbst gewalttätig. [00:52:02] Speaker B: Also Liebe, Schutz Entwicklung zulassen und vertrauen [00:52:07] Speaker C: schön, dass wir diesen Begriff noch in diese mitunter fürchte ich ja mir nicht zu theoretisch geratene Diskussion, aber es macht so viel Freude, mit einem wirklichen Fachmann darüber zu sprechen, noch gefallen ist. Und wenn sie liebe, ich setze das gleich in die Praxis um schlechtes Gewissen Und all wir, die wir nicht nur behaupten, sondern ich glaube, es gibt überhaupt gar keine Eltern, außer sie haben einen psychischen Schaden, die ihre Kinder nicht lieben. Also statt, dass wir die Rotorblätter unserer Hubschrauber Elternschaft ausfahren, doch ein wenig runterzukommen. In dem Zusammenhang habe ich ein super Buch gelesen von einer Mensch, jetzt war sie wieder nicht die Autorin, aber wir werden es dann in den Shownotes nachliefern, die einen neuen Ansatz, einen neuen Zugang zur Erziehung gebracht hat, nämlich nicht versuchen, die super, die Tigereltern, die irgendwas zu sein, sondern OK zu sein. Okay, okay, Ihre Tochter hat irgendwann mal zu ihr Mama, du bist die okayste Mutter, die ich kenne. Und das hat ein ganzes Buch erzeugt. Und in dieser Hinsicht weg mit diesen unnötigen eitlen Spitzen und zu Ja, ich liebe mein Kind, dass ich versuche so OK wie möglich zu behandeln. Den Rest meiner Energie und vor allem den Rest meiner Ressourcen investiere ich dort, wo es für unsere Kinder der Zukunft und seien es auch nicht meine. Ich erinnere an Hillary Clinton, die gesagt hat, das braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen. Investiere, damit es allen Kindern gut geht. Das ist ein wahrhaftiger Akt der der Liebe. Ich finde, wir haben ein super Gespräch geführt. [00:54:27] Speaker B: Danke vielmals. War echt toll. [00:54:28] Speaker C: Hat mir total, Ich bin auch total inspiriert. Es ist immer wieder gut, Menschen wie Sie vor den Vorhang zu holen, die Sie hinter dem Vorhang so viel wertvolle Leistung und die Nieren ein ganzes Leben lang erbracht haben. Bleiben Sie uns erhalten. Danke, dass Sie so voller Liebe sind und die auch umzusetzen wissen und geben Sie das bitte auch weiter. Das ist vielleicht auch ein Instrument, das unsere Kinder lernen sollten. [00:55:06] Speaker B: Vielen Dank, das ist sehr nett und [00:55:08] Speaker A: werde auch weitergeben an alle anderen Volkshelfer und Volkshelferinnen. [00:55:12] Speaker B: Danke für das tolle Gespräch. [00:55:14] Speaker C: Dankeschön. Das war Erich Pfenninger. Wenn Sie wollen, können Sie gleich noch mal auf den Anfang gehen und sich das Ganze noch mal anhören. Wenn Sie genug wissen, was jetzt Ihre meine unser alle Aufgabe ist. Volkshilfe AT dort wird Ihnen geholfen. Ciao, Ciao, Herr Fanny. [00:55:36] Speaker B: Danke, ciao. [00:55:39] Speaker C: Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat eine neue App die Akku Blitz App ab sofort zum Downloaden. Bleiben Sie am Laufenden. Erhalten Sie alle relevanten Informationen und Sie wissen noch nie war es so wertvoll zu wissen, wo man seine Informationen her hat. Die AK Blitz App ab sofort zum Downloaden. Das war der Chefredaktion Susanne Karner, Mario Gattinger und Bettina Schabschneider. Straßenumfragen Christoph Baumgarten. Technische Stefan Dangl. Administration Christina Winkler am Mikrofon Alexander Göbel.

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