#157 Sportpsychologe Dr. Kogler: Der Erfolg beginnt im Kopf?

June 14, 2026 01:05:57
#157 Sportpsychologe Dr. Kogler: Der Erfolg beginnt im Kopf?
MONTALK - Wissen, was Sache ist
#157 Sportpsychologe Dr. Kogler: Der Erfolg beginnt im Kopf?

Jun 14 2026 | 01:05:57

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Show Notes

Heuer findet die 23. Fußball-WM der Männer statt. Mehr als eine Milliarde Menschen wird den Kickern auf die Beine schauen. Wie es ist, in solchen Extremsituationen kühlen Kopf zu bewahren und welche Strategien wir uns für Beruf und Amateursport abschauen können, weiß Sportpsychologe und Buchautor Dr. Alois Kogler: Er erzählt über Coaching im Spitzensport, Stresssituationen, Motivation und mentale Stärke.

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Episode Transcript

[00:00:01] Speaker A: Auch der Alltag ist häufig Spitzensport. [00:00:05] Speaker B: Wenn eine Frau gefoult wird und zu Boden geht, dann steht sie sofort auf, weil nichts ist, um weiterhin ihrer Mannschaft dienlich zu sein. [00:00:17] Speaker A: Wie hat der Alaba gesagt? Wir wollen Geschichte schreiben. [00:00:29] Speaker B: Montalk wissen, was Sache ist. Herzlich willkommen bei Montalk, dem Podcast der Arbeiterkammer Niederösterreich, dem Podcast für arbeitende Menschen im Lande. Dies ist die Folge 157 mit dem Sportpsychologen Dr. Alois Kogler. Der Titel Heiß Erfolg beginnt Kopf. Und das Gespräch, das ich mit Herrn Dr. Kogler gesprochen habe, war weitaus mehr und weitaus wichtiger als nur Spitzensport, sondern er hat uns eigentlich mit wenigen und sehr verständlichen Worten beigebracht, dass wir selbst Herren unseres Universums sind, dass wir das, was Spitzensportler lernen, um erfolgreich zu sein, auch auf uns selbst, auch auf die Arbeit übertragen können. Aber urteilen Sie selbst Hier ist mein Gespräch mit dem Sportpsychologen Dr. Alois Kogler. [00:01:36] Speaker C: Die 23. Fußball Weltmeisterschaft der Männer findet heuer in Kanada, Mexiko und den USA statt. Der amtierende Weltmeister bei den Männern heißt Argentinien, bei den Frauen ist seit 2023 Spanien Titelverteidiger. Beim WM Finale 2022 haben laut FIFA über 1,5 Milliarden Menschen zugeschaut. Die Sportpsychologie widmet sich der Erforschung psychischer Prozesse im Kontext Sport und Bewegung und betreut Athlet Innen, Trainer Innen, Vereine und Verbände. Dr. Alois Kogler ist unter anderem klinischer Psychologe und Sportpsychologe und hat als Wissenschaftspublizist mehrere Bücher verfasst. Laut Dr. Kogler ist das Management von Gefühlen für Höchstleistungen unverzichtbar, weil Gefühle die Spannung der Muskulatur und die Aktivität der inneren Organe verändern. Im Leistungssport stehen alle Zielsetzungen unter einem besonderen Zeitdruck. Universität Wien, FIFA, Wikipedia, Dr. Kogler in die Kunst der Höchstleistung. [00:02:36] Speaker B: So unser Thema. Der Erfolg beginnt im Kopf. Ist das, so Dr. Kogler? [00:02:43] Speaker A: Nein, er beginnt nicht im Kopf, aber der Kopf ist irgendwann wichtig. Der Sport beginnt ja eigentlich schon lange vorher. Der beginnt eigentlich in der Jugend, wenn ich an mich denke. Für mich war Sport einerseits oder Bewegung eigentlich ein Lebensmittel, um mein Leben zu gestalten und weiterzubringen. Also Sport, ja, der Kopf ist extrem wichtig, aber wichtig ist das Zusammenspiel von Kopf, Bauch, wenn wir das Gefühl dazunehmen und Körper und natürlich dem handeln Dann, das muss eins werden. [00:03:32] Speaker B: Gut, Herr Dr. Kogler, wie bei den meisten, nehme ich mal an, hat das auch bei Ihnen in der Schule, im Kindergarten, welche Institutionen war denn dafür zuständig, dass Sie in den Sport gekommen sind? Oder waren es gar Ihre Eltern? [00:03:51] Speaker A: Nein, die Eltern waren es gar nicht. Aber es war zuerst der Schulweg. Ich musste drei Kilometer in die Schule gehen. [00:04:02] Speaker B: Wow, One way zu Fuß. [00:04:04] Speaker A: One way zu Fuß. Und auf diesem Weg wurde ich, weil ich eher ein armer Bub war, wurde ich von den Söhnen der Großbauern, mit denen ich da auch ging, wurde ich dauernd gehänselt und sogar körperlich angegriffen. Phasenweise wurde richtig traktiert von denen. Wow, da habe ich dann gelernt, mich zu wehren. Ich musste mich wehren. Ich musste nicht nur den langen Schulweg gehen, manchmal wunderbar am Eis, am Heimweg, ein bisschen da herin im Bach warten, aber ich musste mich oft wehren. Diese Söhne der Großbauern, die mich, der ich sozial arm war immer, die immer auf mich herabgesehen haben und die mich auch manchmal verprügeln wollten und da musste ich mich wehren. Und das war richtiger körperlicher Einsatz. [00:05:01] Speaker B: Wow. [00:05:03] Speaker A: Der Einsatz hat ein bisschen zu meinem Selbstwert beigetragen, weil ich gelernt habe, Burschen, mit euch nehme ich es auf und ich habe es oft mit ihnen aufgenommen. [00:05:17] Speaker B: Also das können wir als sicher und auch wissenschaftlich, glaube ich, sogar psychologisch, sozial als gesichert ansehen, dass Sport für Selbstbewusstsein pures Gold ist. [00:05:30] Speaker A: Richtig, Ja. Wenn man damit Erfolge hat, ich wollte [00:05:34] Speaker B: nämlich gerade nachfragen, gilt das nur für den Fall des Erfolges? Das gefällt mir jetzt nicht so gut. [00:05:44] Speaker A: Ich gehe vielleicht in meinen nächsten Schritt hinein ins Gymnasium, Ich war in einem Stiftsgymnasium in Edmont im Internat. Und was machten wir da? Im Sommer Fußball, im Winter Skifahren. Und das war ein Gefühl. Und jetzt natürlich ist das mehr als Erfolg. Das war ein Gefühl von Freiheit. Sport ermöglicht dieses Gefühl von Freiheit und Selbsttun. Unabhängig. Als Skifahrer bist du immer allein, als Fußballer bist du immer im Team. Zwei ganz unterschiedliche Möglichkeiten, sein Leben und seinen Selbstwert zu gestalten. Da geht es nicht nur um Erfolg, da geht es immer auch um das Handeln im Hier und Jetzt. Und wenn ich das gut gemacht habe, einen Lauf gut hinuntergebracht habe, was ist es dann? Es ist einfach wunderbar. Das ist Selbstwert und nicht nur der Erfolg. [00:06:45] Speaker B: Gut, ist das jetzt? Ich weiß ja, ein paar Heinzelmännchen haben mir geflüstert, dass sie an einem neuen Buch arbeiten. Ich sage Ihnen mal, was ich weiß und Sie bestätigen oder nicht, Wie im Parlament. Die Kunst der Höchstleistung. Ist das der Titel? [00:07:06] Speaker A: Ja, Teil zwei? [00:07:09] Speaker B: Teil zwei. So, das muss ich mir gleich aufstellen. [00:07:11] Speaker A: Teil zwei Höchstleistung von Teams. [00:07:14] Speaker B: Von Teams, genau. Also die Kunst der Höchstleistung ist ja ein bereits erschienenes Buch, ich glaube ihr letztes, also quasi das aktuelle. Und dann kommt, und da geht es immer um individuelle Leistung, [00:07:29] Speaker A: 1 nur im Wesentlichen um individuelle Leistung. [00:07:33] Speaker B: Und jetzt der neue ist das Team. So, jetzt wissen alle, die uns regelmäßig zuhören hier im Montalk, dass ich so ein Fan von Belohnungen bin, emotionalen, psychologischen, sozialen Belohnungen, weil ich fest daran glaube, dass wir alle Belohnungstiere sind, wie ich es so nenne. Ja, also ja, und das heißt, wenn wir Sport betreiben, wollen wir ja auch belohnt werden. Da gibt es diese berühmt berüchtigte Zone, in dem man als Langstreckenläufer angeblich kommt, Nicht angeblich, ich habe es selbst erlebt. Und dann gibt es eben diese individuellen Triumphe, wenn man so will. Und dann steht man allein auf dem Stockerl auf unterschiedlichen Höhen und feiert sich im besten Fall. Das ist eine Art, seinen Erfolg zu feiern, Seine Belohnung aber die im Team ist Doch, wenn wir z.B. bei Fußball bleiben, worüber wir jetzt noch extensiv sprechen werden, ist ja die Belohnung im Fußball immer durch elf, vielleicht sogar durch zwanzig. Ist das nicht so? [00:08:58] Speaker A: Das ist zum Teil so. Jeder Spieler im Fußball hat seine Position und hat seine Aufgaben. Die Verteidigung hat andere Aufgaben als der Angriff. Und jeder Sportler, natürlich auch die Sportlerin, muss seine Aufgaben erfüllen und noch ein bisschen mehr. Er muss immer achten auf die anderen, er muss hoch aufmerksam sein. Wo geht der Pass hin, wo muss ich hinlaufen? Also die Wahrnehmung und die Konzentration auf den Spielverlauf spielt eine ganz enorme Rolle. Und die Belohnung ist dann, oder eine der im Fußball in einem Match von 90 Minuten der 1000 Belohnungen ist. Ich habe es richtig gemacht, ich hab richtig antizipiert, ich habe den Gegner gut ausgetrickst. Also das ist die individuelle Belohnung. Und die Teambelohnung ist eigentlich dann das Ergebnis dieser vielen gemeinsamen individuellen Bemühungen. [00:10:07] Speaker B: Sehen Sie, da habe ich jetzt zu flach gedacht. Ich habe gedacht. Bei der individuellen Belohnung bekomme ich 100 Prozent und bei der anderen nur 9,9 oder sowas. Aber natürlich haben Sie recht, die individuelle zählt in als Teil des Gesamterfolges, kommt also noch dazu am Ende der Rechnung. [00:10:34] Speaker A: Ich würde sagen, die individuelle Belohnung ist die Basis. Wenn ich als Spieler nicht gut arbeite, in diesem Sinne gut aufmerksam bin, antizipiere und ich mich nicht individuell belohne im Spiel, dann hat das Auswirkungen auf meine Leistungsfähigkeit und auf die Leistungsfähigkeit der Kollegen am Feld. [00:11:01] Speaker B: Da wir ja der Podcast für arbeitende Menschen in Niederösterreich sind, möchte ich jetzt natürlich auch hier die Brücke bauen insofern als ich Sport ist nicht nur Sport, sondern übertragbar auf Leistung en general. Also wenn ich am Arbeitsplatz bin, könnte ich ja Ihre Theorien, Ihre Tipps, das was in Ihren Büchern steht, auch anwenden. Oder brauche ich da eine Übersetzungsfibel? [00:11:36] Speaker A: Naja, im Alltag natürlich sind wir nicht so trainiert wie Spitzensportler, aber ich sage oft auch der Alltag ist häufig Spitzensport. Wenn wir an Mütter denken, die möglicherweise allein noch ein Kind aufziehen, ihr Kind aufziehen, die möglicherweise unter unter Wochenbettdepression gelitten haben und das durchgestanden haben und dann in der Nacht dreimal, viermal aufstehen und Brust oder Milch geben. Also dann ist das eine Form von Höchstleistung, die viele Menschen zu wenig würdigen oder nicht verstehen. Aber es ist in meinem Sinne und in meinem Denken absolute Höchstleistung. [00:12:24] Speaker B: Ja, und das heißt, wir Väter, sage ich mal, um das Pendant anzusprechen, müssten eigentlich in Abständen kleine Stockerl aufbauen, eine Trophäe feierlich überreichen an die Mutter der Woche des Monats, einfach nur um das Signal zu geben. Richtig. Was sagen Sie? [00:12:47] Speaker A: Das haben Sie Besser hätte ich es nicht formulieren können. Einerseits und andererseits sollen wir Buben und natürlich kümmern um unsere Frauen und um unsere Kinder. Ich habe vier Kinder mit meiner Frau und da ist natürlich in der Anfangszeit der Entwicklung der Kleinen ist die Frau im Vordergrund. Da ist Beziehung, da wird Beziehung aufgebaut. Aber wir Väter, das ist ein Appell an alle Väter auf dieser Welt und in Österreich. Wir sollten da uns an der Nase nehmen und auch schauen, dass wir einmal aufs Stockerl kommen. Wir haben so viel zu tun und wir sind aber zu wenig geübt und gelernt. Kommt aus der Vergangenheit und aus den unterschiedlichen Rollen Mann, Frau in der Gesellschaft, aber auch es ist unsere Aufgabe als Väter, uns da nicht nur einzubringen, sondern wirklich zusammenzureißen. [00:13:56] Speaker B: Wow, also ein gar harsches Wort. Ich habe so an Jubel und Feier und so. Aber ja, Sie meinen natürlich, dass wir unser Ego ein wenig hintanstellen. Richtig? [00:14:08] Speaker A: Ja. Oder es im besten Sinne nützen, dass wir auch als Väter an unsere Kompetenzen denken, nicht nur im Kopf, sondern auch mit dem Körper und dass wir diese auch ausnützen. Wir haben ja im Allgemeinen einen guten, gesunden Körper und da ist ein hohes Potenzial, wo wir auch das Zusammenspiel von Körper und Geist nicht nur trainieren, sondern weiterentwickeln sollen. [00:14:39] Speaker B: Ja, gut, wir kommen jetzt zu unserem Hauptthema. Das war mir ganz wichtig, dass wir darüber mal sprechen. Aber jetzt, es ist Fußball WM ist nicht jedes Jahr, daher ist es etwas Besonderes. Schon gar deshalb, weil die österreichische Nationalmannschaft, ich habe mir es irgendwo aufge. Ja, seit 1989 glaube ich, oder? Ne, Wann waren wir das letzte Mal dabei? Wissen Sie es auswendig? [00:15:12] Speaker A: 88 möglicherweise. [00:15:14] Speaker B: Ja, ja, genau. Und das heißt, das Land müsste eigentlich im Fieber sein. Nun sind ja die Spiele USA, Mexiko, Kanada, gibt es einen Zeitunterschied? Und wir haben mal auf den Straßen Niederösterreichs nachgefragt, ob denn der Pull Effekt, wenn man das mal so neudeutsch sagen soll, von der Fussballwehr, eben jetzt auf die Menschen solche Art funktioniert, dass sie vielleicht sogar in der Arbeit die WM schauen. Also wir haben gefragt, wie wichtig ist mentale Stärke im Sport? Was würden Sie tun, um unter extremem Druck ruhig zu bleiben? Und hier sind die Antworten. [00:16:11] Speaker A: Guten Tag, wie wichtig ist Ihnen die mentale Komponente beim Sport? [00:16:15] Speaker D: Ich mache leider überhaupt keinen Sport. Neben der körperlichen Komponente ist die mentale Komponente hundertprozentig das Wichtigste, was man im Sport haben kann. Ja, definitiv. Weil mit der mentalen Komponente kann ich körperliche Defizite ausgleichen. [00:16:28] Speaker A: So eine Art von Sport treibe ich nicht. Ja, absolut. Ohne den Einstellungen oder die richtigen Einstellungen funktioniert das nicht. Und ich denke mal, Vorbereitung ist das halbe Leben. Und in dem Sinn ist wirklich wichtig. Ich gehe ins Fitnessstudio und da ist es eher so, dass man den inneren Schweinehund besiegen muss, damit man überhaupt geht. [00:16:49] Speaker D: Sportlich fit sind ziemlich alle, die ganz oben im Spitzensport sind. Am Ende des Tages entscheidet er, weil wer mental stärker ist, das ist dann meistens das, was am Ende des Tages über Sieg oder Niederlage entscheidet. [00:17:02] Speaker B: Herr Dr. Kogler, was sagen Sie zu den Antworten? Sind Sie zufrieden? [00:17:08] Speaker A: Mit den Antworten bin ich sehr zufrieden. Ich meine nur, dass ja, am Ende ist es die mentale Stärke, am Ende am härtesten überhaupt, wenn es im Endspiel ein Elfmeterschießen gibt. Da muss man der Spieler, da muss der Spieler enorm mental stark sein. Aber das können wir noch ausdifferenzieren, was das dann heißt, zum Beispiel beim Elfmeter. [00:17:40] Speaker B: Ja, ich war ganz happy, weil niemand hat zum Beispiel gesagt, ich betreibe keinen Sport oder diesen blöden Churchill Spruch immer wieder zu bedienen. Ich will ihm gar kein Podium geben, wiewohl ich glaube, dass er gute Arbeit geleistet hat, aber hier lag Churchill falsch. Unsere Redaktion arbeitet ja, wie wir alle wissen, jede Sendung auch intern ab und hat sozusagen ihre eigenen Fragen An Sie. Herr Dr. Kogler. Unsere Chefredakteurin Susanne Karner hat jetzt die allgemeine Frage. Sie coachen Spitzensportlerinnen, schreibt sie und haben dazu auch noch einige Bücher geschrieben. Was hat Sie Denn dazu bewogen, Dr. Kogler, sich überhaupt auf dieses Feld zu fokussieren? [00:18:34] Speaker A: Ja, das eine war schon das Internat im Stift Gymnasium, das wirklich weitergetragen hat. Das zweite war ich muss gestehen, ich habe eine Ausbildung in Verhaltenstherapie und ich habe diese Ausbildung gemacht, damit ich im Sport, damit ich für meine Sportlerinnen schneller agieren kann. Die Verhaltenstherapie ist eine, man nennt das global so einfach eine Kurzzeitintensivtherapie. Die Verhaltenstherapie hat viele Tools, Werkzeuge entwickelt, wie man dieses Zusammenspiel von Körper und Geist am besten entwickeln kann. Und das machen wir in der Therapie. Und einige dieser Elemente habe ich eben auf den Sport übertragen. [00:19:31] Speaker B: Und wenn Sie den Begriff Therapie bedienen, dann denken ja viele Menschen daran, dass man, also dass man eine Therapie dann in Anspruch nimmt, wenn schon irgendein Hut brennt. Dem ist doch aber nicht so. Können Sie diesem allgemeinen Irrtum jetzt auch bitte mal von Ihrer her entgegentreten, insofern, als dass wir nicht nur das Recht, sondern die Pflicht haben, jederzeit in eine Therapie einzusteigen. Mit allem, was uns beschäftigt. Bin ich zu allgemein? [00:20:08] Speaker A: Nein, ich denke gerade in der jetzigen Zeit, gerade in den letzten 20 Jahren, wo es so viele Umbrüche, Disruptionen, unverständliche Dinge in der Welt gibt, gerade in dieser Zeit ist es sinnvoll, sinnvoll, mit irgendeinem Zweiten darüber zu reden. Wenigstens mit einer zweiten Person darüber zu reden. Ich sage immer, habe das auch im Buch geschrieben, Selbstmanagement ist immer Zwiemanagement. Du brauchst immer einen zweiten, wenigstens einen zweiten, mit dem du dich austauschen kannst und wo du neue Ideen generierst oder wo du über deine Ängste und Sorgen sprechen kannst. [00:20:55] Speaker B: Und zwar, das gilt für eigentlich jede Lebens oder zumindest jede professionelle Situation, oder? Also in meinem Genre haben wir auch immer zwei gehabt, Lennon McCartney und Jagger. Richard, [00:21:14] Speaker A: das ist ein spannendes Beispiel. [00:21:16] Speaker B: Ja, ist es doch auch. [00:21:17] Speaker A: Wahrscheinlich lieben wir beide allen wir und McCartney hat ja gerade eine neue Aufnahme heraus gut informiert. Ich habe seine Texte, ich habe ein Buch über seine Texte und das sind unglaubliche Weisheiten drinnen, nicht nur auf emotionaler Seite, sondern auch, wie gestalte ich mein Leben. Ich muss sagen, Popmusik hat mein Leben gerettet. [00:21:52] Speaker B: Erzählen Sie. [00:21:53] Speaker A: Ja, im Gymnasium bin ich mit meinem Freund, wenn wir hinaus durften am Sonntag manchmal sind wir in ein Gasthaus gegangen, haben Music Box gehört, haben uns unter die Box gesetzt und haben zugehört. Mein Freund hat die Melodien, die Akkorde aufgeschrieben und ich habe den Text geschrieben, damit wir das lesen konnten, damit wir das spielen konnten. So intensiv war das für uns, für die Buben im Internat, die ja nur dreimal, fünfmal im Jahr aus dem Internat weg durften, zu Ostern, zu Weihnachten, Pfingsten und so weiter. Wir waren ja immer im Internat und da war das auch eine Form von Freiheit und Freude. [00:22:41] Speaker B: Ja, aber davor hat es einen Entzug gegeben, sonst wäre es ja nicht diese Freude gewesen. Und im Zuge dessen frage ich Sie, Geht es nur in dieser dialektischen Art? Brauchen wir einen Freiheitsentzug, sage ich mal, ein ganz schlimmes Wort jetzt, obwohl es mir so vorkommt, wenn ich Ihnen zuhöre, ein wenig zu streng. Brauchen wir ein Vergehen? Brauchen wir das? Oder können wir auch in friedlichen Zeiten mit dem Sport beginnen? [00:23:10] Speaker A: Wir brauchen das grundsätzlich nicht. Wir brauch in unseren Zeiten oder auch in meiner Lebensgeschichte war es im Grunde nie der Entzug. Das Internat war gar nicht so dramatisch. Wir haben uns ja durchgekämpft. Wir haben mit den oberen Klassen auch unsere Konflikte ausgetragen. Nicht nur die Konflikte, sondern auch die Genüsse. Das war ja immer ein intensiver Austausch mit den Älteren, aber auch innerhalb der Klassengemeinschaft. Leider habe ich irgendwann einmal meinen besten Freund, mit dem ich immer noch gute Kontakte habe. Ich habe ihn sogar mal k. O. Geschlagen. Weil wir so viel gerauft haben und uns so viel auseinandergesetzt haben. Aber wir haben das nie empfunden als Schwäche oder als Notwendigkeit, sondern es war einfach eine Form von Freiheit. [00:24:10] Speaker B: Ja, ich bestehe trotzdem drauf, dass wir sagen, gut, dass es diese Art von Bevormundung und Autoritätsauslegung nicht mehr gibt, wäre auch antiquiert heute. Und jetzt muss ich leider sagen, jetzt habe ich einen Psychologen beim Vernebeln, beim Romantisieren der Vergangenheit erwischt, dass worunter wir ja alle lernen und auch leiden. Ich habe mich da mal schlau gemacht, warum wir das tun, warum wir ja eigentlich war es ja dann doch nicht so schlimm und aus mir ist ja etwas geworden. Es ist doch eine Art von Bewältigungshilfe, so vorzugehen, oder? [00:25:00] Speaker A: Ja, ich habe damit kein Schönreden der Vergangenheit gemeint. Ach, Gott sei Dank, diese Form der Erziehung, die Burschen, unsere Präfekten, so haben sie geheißen. Die Burschen waren ja selbst alle überfordert und sie kamen natürlich, wir alle aus dieser postnazistischen schwarzen Pädagogik, die lange hineingewirkt hat, die zum Teil wieder ein paar neue Urstände feiert. Aber das ist kein Grund, das schön zu reden. [00:25:38] Speaker B: Ja, ja, finde ich auch. Genau. Ich wollte das nur aufgeklärt wissen, dass nicht irgendwelche Leute sich wieder auf sie berufen und sagen, na, na, so nicht. Also ich habe meine Kinder nicht so entzündet. Also da bin ich von ausgegangen. Absolut. Also Susanne fragt noch, sie möchte gerne wissen, wie es sich mit solchen Menschen arbeitet, schreibt sie. Sie meint damit wahrscheinlich die Spitzens, von denen man ja mitunter zu Recht auch sagt, haben wir einen Schuss? Die müssen einen Schuss haben, wenn man sie diese mit dem Fahrrad durch die Wüste eine Woche mit einer Stunde Schlafen pro Nacht ist ja nicht mehr ganz dicht. [00:26:28] Speaker A: Ich habe einen ganz wichtigen österreichischen Wissenschaftler, den Rupert Riedel. Rupert Riedel war auch mit Karl Popper der Mitentwickler der evolutionären Erkenntnistheorie und der Rupert Riedl hat den Begriff Extremorgan Gehirn genannt. Wir Menschen haben ein Extremorgan, das in alle Richtungen sich ausfalten kann, in die Leistungsrichtungen, in die Moral, moralischen Gutheits und Bösheitsrichtungen. Also unser Gehirn ist etwas, was immer über die Grenzen gehen will, was evolutionär [00:27:23] Speaker B: dazu gezwungen ist, weil es durch die Plastizität richtig, Es will, es muss lernen, es muss lernen. [00:27:31] Speaker A: Wir Menschen sind auch ein Lernwesen. Das ist wahrscheinlich unsere wichtigste Eigenschaft. Wir sind auch emotionale Wesen hoch ganz wichtig aber im ersten Andenken ist es das Lernen, was uns Menschen ausmacht. [00:27:54] Speaker B: Leider Gottes empfinden viele Menschen das Lernen, das ja heute den Zusatztitel lebenslang zurechtbekommen hat, dieses lebenslange Lernen also als eine Art Strafe, weil sie sich zurückversetzt fühlen in die Schule. Und für viele war das nicht so eine In Ordnung Show wie vielleicht in Admont, aber sie verweigern und das könnte uns noch gerade in diesen schnellen Veränderungszeiten jetzt Probleme bringen. Wie können wir denn jenen Menschen helfen, die Also von mir wird jetzt hier eine Art Spitzensportleistung erwartet. Ich soll jetzt KI lernen und digital lernen und prompten lernen und so weiter. Ich bin aber gelernter und dann bitte hier einfüllen irgendetwas. Haben Sie einen Tipp für uns? Gepeinigte Grundtipp ist [00:28:54] Speaker A: die Elternschule ist, wenn wir Eltern nicht unseren Kindern vermitteln, dass wir eben auch lernen, dass das Lernen etwas Schönes ist, dass es uns ja auch immer neue Möglichkeiten, Möglichkeiten gibt, etwas Neues zu erleben und zu entwickeln, dann machen Eltern etwas falsch. Wir kennen durchaus auch kulturelle Unterschiede, aber auch sagen wir Schichtungsunterschiede und in manchen Schichten oder Kulturen wird das Lernen nicht für wichtig gehalten. Weil warum? Weil es auch eine Gefahr bedeutet. Wenn Menschen lernen, werden sie selbstständig und widerständerisch und auch können sie auch widerständig lernen, weil sie besser argumentieren können, weil sie besser denken können, plus minus ah, das gibt mir was, da habe ich Freude und da habe ich Erfolg. Also Lernen hilft für unseren Selbstwert, unsere Freiheit, unsere Selbstständigkeit. [00:30:03] Speaker B: Susanne hat noch eine sehr wichtige Frage, nämlich den Unterschied zwischen den Geschlechtern in der Art und Weise, wie sie an ihre Arbeit herangehen. [00:30:15] Speaker A: Ja, die Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Spitzensport sind wirklich, wirklich, wirklich interessant. Die Frauen brauchen eher oder sind eher sozial orientiert, sie brauchen eher die kommunikative Ansprache. Die Männer brauchen eher die Leistungsansprache, die Erfolgsansprache, die körperliche Ansprache, die individuelle individuelle Ansprache. Ja, ja. [00:31:03] Speaker B: Im Gegensatz zu den Frauen, die das eher im Sozialen brauchen. [00:31:07] Speaker A: Ja, aber bei den Frauen ist das Soziale auch individuell. Sie denken, fühlen eher im Sozial und die Burschen, Männer eher leistungsorientiert. Die Frauen achten vielleicht mehr auf ihren Körper, sie sind körpersensitiv. Die Burschen, die Männer achten zwar auch auf ihren Körper, aber da kann es schon ordentlich reingehen. [00:31:50] Speaker B: Ja, weil sie dann, habe ich manchmal so den Eindruck, ein wenig regressieren im Zweikampf, so zwischen Flucht und Kämpfen. Diese Instinkte treffen dann aufeinander und berühmt wollen ja alle werden. Ich bin ja ein eingefleischter Frauenfussballfan. Ich schaue wann immer ich kann sehr gerne Frauenfußball. Und das, was Sie uns gerade geschildert haben, ist ein Teil des Grundes, weil ich will die sportliche Leistung sehen. Also ich weiß ganz genau, wenn eine Frau gefoult wird und zu Boden geht, dann steht sie entweder sofort auf, weil nichts ist, um weiterhin ihre Mannschaft dienlich zu sein, oder sie bleibt liegen und dann wissen oh, da ist jetzt wirklich etwas Männer, der Neymar, der spielt mir ja nach jedem Foul sämtliche Werke Shakespeare vor. Dazu gehe ich aber nicht ins Stadion. Also was ist da auch der mentale Unterschied? [00:32:59] Speaker A: Der mentale Unterschied ist tatsächlich, und da kommen wir schon zu Vorurteilen, ich hab mir das ein bisschen herausgeschrieben, ein bisschen [00:33:11] Speaker B: vorbereitet, super [00:33:15] Speaker A: Vorurteile, dass die Frauen körperlich schwächer sind. Natürlich haben sie, sagen wir, 20 Prozent weniger Muskelmasse. Sie sind immer im Allgemeinen leichter als die Männer, dadurch auch die geringere Muskelmasse. Natürlich haben Sie. Achten mehr auf ihre Verletzungen, [00:33:48] Speaker B: und zwar [00:33:48] Speaker A: präventiv, präventiv, präventiv, obwohl das sich auch angleicht mittlerweile, weil auch Männer, wir alle etwas tun mit Ernährung, mit entsprechendem Training, sogar mit Verletzungstraining. Man macht durchaus auch manchmal Verletzungstraining, um sich in diesen komplexen Körperaufprallsituationen entsprechend vorzubereiten und zu trainieren. Da ist ja was los, wenn zwei Körper zusammen. [00:34:20] Speaker B: Ja, ja, absolut. Das kann man trainieren, aber tut man sich da nicht etwas an? [00:34:27] Speaker A: Nein, das ist Prophylaxe. Das ist ja auch Vorsorge. Da geht es nicht darum, dass man sich, dass man einander verletzt, Da geht es darum, wie kann ich besser ausweichen in Sekundenbruchteilen. [00:34:42] Speaker B: Ja, ja. Und ist das dann auch ein Lernprozess für das zellulare System, dass Sie da schon mal waren sozusagen als Simulator des Geschehens am Platz? Sie wissen ja mehr, als ich rate, Aber [00:35:02] Speaker A: das ist genau so etwas. Mit vielen dieser Übungen simulieren wir. Und wenn wir etwas simuliert haben, dann haben wir schon ein bisschen in unserem neuronalen Netzwerk drinnen und können im zweiten oder dritten Mal schon besser damit umgehen gespeichert ist. [00:35:22] Speaker B: Ja, also wir sind beide Frauenfussballfans und freuen uns, dass die Frauen jetzt demnächst genauso gut bezahlt werden wie die Männer. Apropos Frauen, irgendwo habe ich noch ah ja, nochmal von der Susanne. Ich lese Ihnen vor. Was hätten Sie zu Lindsey Vaughn gesagt, wenn Sie ihr Coach gewesen wären und Ihr Klient, Frau Won, hätte Sie informiert, dass sie mit einem kaputten Kreuzband, dem war ja so, zum Rennen antreten will, nicht irgendeins, ich glaube, es war sogar Hahnenkamp, bin mir nicht sicher. Das kann ja nur, sagt sie richtig, die Susanne über den Kopf funktionieren kann und dies ist ihre Frage. Ein Top Sportler, eine Top Sportlerin, wirklich den Körper so zur Gänze ausblenden, Bin nicht sicher, ob das der richtige Begriff ist. [00:36:20] Speaker A: Sie darf es gar nicht ausblenden. Sie muss Ich hätte zu Lindsebron gesagt, vertraut deinem Körper, vertraut einem Zusammenspiel von Hirn und Körper. [00:36:30] Speaker B: Dann hätte sie wahrscheinlich gesagt, der hat zu tun, was ich ihm sage, [00:36:36] Speaker A: der Körper. Nein, es geht ums Zusammenspiel. Die Lindse Won und auch viele andere der tollen Skifahrerinnen und Skifahrer, die haben das Jahr hundertmal geübt. Sie hatte ja viele, viele Verletzungen aufgrund ihres Risikoüberschreitens, manchmal auch in diesem Rennen, wo sie sich jetzt zum Schluss noch einmal so extrem verletzt hat. Das habe ich gar nicht als Risikoüberschreitung gesehen, sondern das war ein Sekundenbruchteil, wo sie mit ihrer rechten Hand hängen geblieben ist an einer Torstange und das waren Zentimeter, Zentimeter und Sekundenbruchteil. Das war aus meiner Sicht keine Risikoüberschreitung. Das war normales Sportverhalten, wo man halt 2 cm zu nah an einer Stange ist. [00:37:29] Speaker B: Aber der Körper ist doch, auch wenn ich ihren Ausführungen Folge, Dr. Kogler ein Gesamtkunstwerk, das immer nur als Ganzes reagiert. Das heißt, diese Millimeter in der Millisekunde, vielleicht sogar Nanosekunden, die da im Spiel waren, eingefädelt haben, nämlich mit der Hand, was ja relativ selten vorkommt in den Rennen, war das nicht dann doch letztlich eine Art des Körpers zu Ich bin nicht einverstanden mit deiner Mentalentscheidung. [00:38:05] Speaker A: Das würde ich als übertriebene Interpretation sehen. [00:38:10] Speaker B: Okay, das passt zu mir. [00:38:14] Speaker A: Aber sie darf ihren Körper nicht ausblenden im Spiel oder im Laufe gar nicht ausblenden. Denn wir erleben im Lauf ja auch immer diese Einheit vom Kopf, Bauch, Körper und vorn fahren, fahren fahren. Also das weiß sie, also die Lindse Won, ich hätte ihr da nichts Neues gesagt, wenn ich sage zu Vertraue auf deinen Körper und deine starke Psyche und dein immer starkes zielorientiertes Handeln. [00:38:59] Speaker B: Ja, belassen wir es dabei, weil sonst gehen wir jetzt zu sehr in die Tiefe, weil dieses Thema ist wirklich sehr, sehr interessant, weil wir ja Menschen, wir sind ja so programmiert, wir haben uns selbst programmiert, dass wir uns ja wirklich also für den Sinn des Universums, fürs Zentrum des Universums halten und unser Bewusstsein, mit dem wir gesegnet und gestraft wurden. Auch wieder eine andere Diskussion weiß schon, was es dem Körper zu befehlen hat. Und das ist nicht richtig. Aber wie gesagt, wir machen weiter bei den Fragen, wenn Sie dabei sind, noch aus der Redaktion. So, jetzt geht es um Druck. Das ist ja wohl auch eines ihrer großen Thema, Dr. Alois, oder wie gehe ich damit um? Und da ist einmal mehr von der Susanne, die hat sich hier ordentlich reingehauen, das schreibt sie sehr. Also der müssen wir unbedingt ihr neues Buch kaufen und bestellen [00:40:11] Speaker A: im nächsten Jahr. [00:40:12] Speaker B: Es ist nie zu spät. Laut FIFA haben rund 1,5 Milliarden Menschen 2022 das Finale der Fußball WM der Männer gesehen. Kann ein Spieler es eigentlich ausblenden, dass ein großer Teil der Welt auf seine Leistung jetzt in diesem Augenblick schaut? Also gibt es überhaupt einen Unterschied zwischen einem einsamen Schachspieler, sage ich jetzt mal, oder Läufer irgendwo in der australischen Wüste, dem überhaupt niemand zuschaut und dem Finale der Fußball Weltmeisterschaft? [00:40:55] Speaker A: Ja, da gibt es Riesenunterschiede. Ein Spieler kann und darf das nicht ausblenden. Da schauen eine Milliarde Menschen zu. Da ist ein riesiges Stadion, da ist ein riesiges Stadion mit so und so vielen Zusehern und Zuseherinnen, die unterstützen, die jubeln und die pfeifen und die kritisieren. Also das sind ja Situationen und man kann im Spiel einmal einen Rückschritt erleben. Wir kriegen das erste Gegentor, statt dass wir schießen selber. Also so ein Spiel hat schon besondere emotionale und körperliche Qualitäten. Wenn man das letzte Spiel PSG Paris gegen Arsenal gesehen hat, die waren am Ende, am Ende des Spiels fertig trainiert sind bis zum Ende. Also das eine ist diese Umgebungssituation, mit der die Spieler, die dorthin kommen, gelernt haben und gelebt haben, die haben das oftmals erlebt, schon in riesigen Stadien das Endspiel zu spielen. [00:42:16] Speaker B: Und jetzt frage ich Sie, ist, das wird anders gesagt, ab und zu muss ich als ein solcher Spieler das Stadion, das Vollbesetzte, die Menschen, die jubeln oder eben auch nicht ausblenden. Ich muss ja doch auch bei mir bleiben, um meine nächsten, im wahren Sinn des Wortes, Schritte mir genau zu überlegen. Auf der anderen Seite heißt es, dass wenn ein vollbesetztes Stadion, und jetzt sprechen wir von Energieübertragung, will, dass der eine Spieler oder die Spielerin, die jetzt den Ball bekommen hat, diesen gefälligst auch ins Tor bringt und dass das hilft. Nicht umsonst werden ja Mannschaften bestraft, indem sie vor leeren Rängen spielen müssen. Was wissen Sie über diese Art von Energieübertragung? [00:43:25] Speaker A: Ein mir bekannter Sportpsychologe eben aus unserem Bundesnetzwerk Sportpsychologie hat dazu Untersuchungen gemacht in der Corona Zeit, die ich jetzt nicht im Detail parat habe. Aber ja, wir Spieler leben von dieser, wie Sie sagen, Energie des Stadions, der positiven und der negativen Energie. Wir dürfen diese oder wir können das gar nicht ausblenden, denn wenn wir es ausblenden würden oder abwehren oder verdrängen würden, dann schaffen wir innere Blockaden und die inneren Blockaden stören die feine Muskulatur, die Feinmuskulatur. Das kommt noch dazu auf dieser Ebene. [00:44:18] Speaker B: Aber jetzt, aber jetzt kommt's, jetzt muss ich da reingrätschen, nämlich das hat ja seine Grenzen. Es gibt ja Verhalten, zum Beispiel Rassistisches, was wir ja immer wieder in den Stadion mitbekommen. Die hartgesottensten Stürmer fangen an zu heulen, weil es irgendwann zu viel ist. Ich habe mich da ein wenig klug gemacht über einen Beispiel, bei dem ich selbst live dabei war. Es war die WM-Qualifikation Österreich DDR 1989 als im Vorfeld. Unsere wunderbaren Medien diese Polsterschelte eingeläutet haben. Wenn Sie sich jetzt alle mal erinnern wollen und eine ganze Nation gefühlt hat jetzt diesen Vorzeigefussballer, der zu der Zeit Österreich repräsentiert hat, in Spanien beim FC Sevilla und zwar sehr erfolgreich aufgefordert, er möge doch bitte nicht nur dort, wo man ihn bezahlt, Tore schießen, sondern auch zu Hause. Ich weiß noch, dass Five Konzert als der Platzsprecher seinen Namen gesagt und die Ich war komplett verstört, weil ich habe jetzt auch Nationalmannschaft. Warum? Ja, so und dann hat der Österreich quasi im Alleingang mit drei Toren zur WM. Geschossen. Was ist mit dem Toni Polster in diesem Spiel mental geschehen? [00:46:03] Speaker A: Der Toni Polster, wie auch die anderen Großen dieser Zeit, immer im Fernsehen immer wieder jetzt sehen, zurecht sehen, weil wir von ihnen lernen können. Was im Detail beim Toni Polster vorgegangen ist, weiß ich nicht von vielen Gedanken, aber was wirklich vorgegangen ist. Im Endeffekt Burschen recht, sage ich jetzt, [00:46:32] Speaker B: ihr könnt mich also doch, also doch, ich habe auf trotzdem jetzt erst recht. [00:46:40] Speaker A: Er hätte so auch irgendwie Tore geschossen, natürlich, aber da war eine Zusatzmotivation dabei, die eine gewisse Rolle gespielt haben mag. [00:46:52] Speaker B: Ist das auch in Ihrem Curriculum drin, dass Sie manchmal Sportlerinnen und Sportlern sagen, du jetzt zeigst ihnen Ja, also sie arbeiten auch mit Trotz. [00:47:05] Speaker A: Ja, das ist auch häufig, weil jetzt zeige ich, da zeige ich ja oder entwickle ich ja meine inneren Kräfte, die ich habe, gar nicht so bewusst eins zu eins, gar nicht in der Selbstbeobachtung, jetzt muss ich das und das und jenes tun, sondern ich zeige einfach meine inneren Kräfte und das ist ja ein oftmals automatisierter Prozess, hoch emotional. Die Wut ist schon, kann ein guter Antreiber sein. [00:47:41] Speaker B: Ja, man muss sie aber in gewisser Weise instrumentalisieren können. [00:47:46] Speaker A: Richtig, Richtig, ja. [00:47:48] Speaker B: Also die wilde Wut, also Gustl Starek, der sagt, geht's aus und wenn du es nicht überspielen könnt, dann haut es einem die Vierst zusammen oder sowas ähnliches. Könnt ihr euch erinnern, meine Güte. Ja, aber immerhin der Mann hatte einen Siegeswillen. Also Susanne fragt noch die Angst des Tormanns beim Elfmeter hieß es mal bei Handkerchief. Also sowohl Schütze als auch jener, der es verhindern soll, sind ja beim Elfmeterschießen in einer besonderen Situation. Also die teilen sich da doch auch etwas, eine Anspannung. Beide haben das gleiche Ziel. Der eine will das Ding reinschiessen, der andere will es verhindern, Einer verliert immer. Das hat ja etwas existenzialistisch philosophisches, oder? Das ist ja, steht ja für unser [00:48:58] Speaker A: ganzes Leben eigentlich unsere ganze Menschheit, entweder ich oder er. Nur das muss ich beim Elfmeter ausblenden. Ich muss das vorher üben beim Elfmeter. Die wirklich ehrgeizigen Spieler, die trainieren nach dem Training noch Elfmeterschießen. [00:49:28] Speaker B: Ja, die ganz ehrgeizig, Das sind aber auch die Spitzenspieler. [00:49:33] Speaker A: Ich muss tausende Male üben vorher. [00:49:39] Speaker B: Einmal mehr der Simulator, nicht einmal mehr unsere Bettina Schabschneider. Also Entschuldigung, Entschuldigung sorry, wenn es geht, mach mal. Durchaus. [00:49:51] Speaker A: Ich habe das tausendmal geübt und ich weiß Bescheid über die Eigenheiten des Torman Spieler als Schütze. Ich weiß, wie er normalerweise reagiert bei diesen und jenen Spielern. Darüber bin ich informiert. Das machen meine Coaches. Aber ich habe jetzt das innere Bild, wohin und wie ich den Ball treten werde und zwar mit aller Kraft. [00:50:24] Speaker B: Darf ich mal nachfragen? Ist dieses Bild nur für den Moment des Schusses oder gilt das dann auch, wenn der Ball im Netz ist? [00:50:32] Speaker A: Welches Bild ist wirksam im Moment? Ist das Bild, wo der Ball im Netz ist, Eine interessante Frage natürlich. Aber das Bild, wo der Ball im Netz ist, das ist das Wichtigste. Das andere ist das Training. Ich laufe an. Ich weiß, wenn ich Rechtsfüssler bin, wo mein linker Fuß stehen muss. Der linke Fuß muss auf Ballhöhe stehen, wenn er zwei vor und zweit hin. Also das alles muss, weiß ich und das habe ich hundertmal trainiert. Aber ich hab dann das Bild, wohin, wo der landen wird. [00:51:14] Speaker B: Wir manifestieren richtig. Ja, wir manifestieren unseren Erfolg. [00:51:20] Speaker A: Ja. [00:51:21] Speaker B: Also das gilt ja für alles, gilt ja auch fürs Berufsleben. Wir sehen uns in einer anderen Position, in einer besseren, sehen uns in einer völlig neuen. Aber das ist wichtig, dass wir uns das vorstellen im wahren Sinn des Wortes. [00:51:38] Speaker A: Ja, die Vorstellungsfähigkeit des Menschen ist ja eine seiner besonderen Fähigkeiten. Das haben wir. Man sollte vorsichtig sein mit Abgrenzungen zu unseren Vorfahren. Aber im Wesentlichen in dieser Fülle der Vorstellung haben das nur wir Menschen. Das haben nicht unsere Vorfahren, die Bonobos oder die Schimpansen. [00:52:07] Speaker B: Was haben sie schon davon bis auf weiteres? Wir wissen nicht genau, was in diesen Gehirnen vorgehen. Manchmal überraschen sie uns gerade unsere genetisch am nahestehendsten Ex-Verwandten wie die Bonobus. Und so weiter. Der Mario Warum performen manche Sportler im Training perfekt, versagen dann aber im Wettkampf und auch umgekehrt? Was ist da? [00:52:35] Speaker A: Früher hat man die Trainingsweltmeister genannt, die gibt es heutzutage immer weniger. Aber was haben Trainingsweltmeister unter Anführungszeichen nicht gelernt? Sie haben nicht gelernt, mit Ablenkungen in neuen Situationen um zu gehen. Das macht man heute natürlich für den Spitzensport. Der Weg von der Konzentration im Training zur Konzentration im Wettkampf ist ja in Wahrheit sehr komplex. Das ist nicht einfach. Okay, jetzt schieße ich in ein Training rein und im Wettkampf schießen danach rein, sondern es braucht Übung, Übung, Übung mit all diesem genannten Wissen. Ich weiß der Ball, wo der Ball hinfliegt, wo ich ihn haben will, das wissen wir aber jetzt im Allgemeinen im Spitzensport, das berücksichtigen alle, die einen Elfer schießen und die Torleute umgekehrt. Aber es braucht auch den Umgang mit der Angst. [00:53:46] Speaker B: Ja, Anschlussfrage von Mario. Sind denn die Mechanismen für Psychosomatik anwendbar für die Motivation? [00:54:03] Speaker A: Wir haben im Körper und in der Motivation immer diese Push und Pull Situation. Wir werden gezogen und wir ziehen uns selber oder wir werden gestoßen und wir ziehen uns selber. Dieses Spannungsverhältnis zwischen Push und Pull ist ja auch immer in unserem Körper angelegt, auch immer in unseren Muskeln, in unserer Muskulatur angelegt. Wir müssen jetzt einerseits Spannung erzeugen und wir müssen uns auch ein bisschen erholen. Wir müssen den Muskeln, dem ganzen Körpersystem die Fähigkeit vermitteln, auch erholt und entspannt zu sein. Und dann sind wir in der Spannung. Jetzt beim Elfmeter noch einmal, denn ich muss mental entspannt sein, aber hoch orientiert. Ich muss etwaige Ängste nicht als Angst interpretieren, sondern als normalen Stress. Und ich habe gelernt oder ich muss lernen, mit Stress umzugehen. Das Spannende ist ja, dass unsere Gedanken, die wir immer haben, wir denken immer, wir denken immer, immer, immer. Aber unter Stress werden die Gedanken automatisiert. Und dieses Automatisierte der Gedanken im Stress, das müssen wir lernen, dass diese automatisierten Abläufe nicht in die negative Richtung gehen, sondern dass sie in die Zielorientierung gehen. [00:55:59] Speaker B: Können wir das lernen bzw. Wie können Sie und ihresgleichen von wissenschaftlicher Seite uns denn helfen, unsere mentale Stärke zu lernen? Gibt es da Mechanismen, Mantras? [00:56:16] Speaker A: Also Es gibt circa 100 Techniken, wie wir damit umgehen. Ein Mantra, wie Sie sagen oder etwas ist das Ritual, die Gewohnheit, das Ritual oder Rituale helfen uns nicht nachzudenken. Rituale helfen uns, den Alltag in einem gewissen Rhythmus. Rhythmus ist auch wichtig für unseren Körper zu bewältigen, zu bewerkstelligen. Das ist ein Element. Also Mantras, Rituale, Selbstaufforderungen. Mantra ist so etwas wie Selbstaufforderung. Ich mache das, das werde ich oder will ich machen. Und dann fühlt man sich schon ein bisschen besser. Ich weiß, man ist ja oft vorher, bevor man etwas gemacht hat und ist man in einer Entscheidungsunsicherheit und ab dem Zeitpunkt, wo ich entschieden habe, das mache ich jetzt, das gehe ich jetzt an, da hat man noch lange nicht die Schritte dazu. Aber sobald man das entschieden hat, ist man erleichtert im nächsten Schritt, im ersten Moment. [00:57:29] Speaker B: Und im umgekehrten Fall, sobald ich Zweifel habe, wird das auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit schiefgehen, sage ich mal. Wenn ich kurz vorher abstoppe und Nein, ich schieße jetzt doch ins linke Eck, geht er möglicherweise am Tor vorbei. Noch mal ganz kurz zu den Ritualen. Ist das nicht auch so, dass ich mich dann in ein gewisses Mindset versetze, wie zum Beispiel Fußballer, die immer nur das Spielfeld mit dem gleichen Fuß betreten, manchmal so hüpfen. Viele bekreuzigen sich. Das sind offenbar diese Rituale, von denen Sie sprechen, um in dieses Mindset der Entscheidung reinzukommen. Ich Wir gewinnen das [00:58:23] Speaker A: Gewinnen ist gut, aber die bessere Entscheidung ist abgesehen vom Elfer, dann will ich gewinnen. Aber die bessere Entscheidung ist ich. Wir werden mein Bestes. [00:58:36] Speaker B: Sehen Sie vollkommen richtig? Natürlich, klar, klar. [00:58:40] Speaker A: Das ist der Mindset, weil das kann ich bestimmen. Da kann ich mitwirken am Sieg oder an der Niederlage kann ich dann nur in der Folge. Das ist die Folge meiner guten Leistung, meiner Teamleistung. [00:58:53] Speaker B: Ja, OK, wir kommen langsam in die Schlussrunde. Was heißt langsam? Wir haben schon heillos überzogen, aber es macht so viel Spaß mit Ihnen an dieser Stelle übrigens darf ich Ihnen ein Versprechen abnehmen, dass wir Sie noch mal belästigen dürfen vielleicht, wenn wir Vizeweltmeister geworden sind. [00:59:12] Speaker A: Ja, ja, ich bin gar nicht unüberzeugt davon. [00:59:19] Speaker B: Hat das Gründe oder ist das nur eine Emotion? Sind das nur Gefühle? [00:59:26] Speaker A: Das hat viele gute Gründe, weil unsere Mannschaft, das sind zwar unsere Top Spieler, das wird die letzte WM für die Top Spieler sein, für Arnautovic, Alaba, Gregoritsch. Gregoritsch habe ich übrigens in der U gearbeitet mit ihm und vielen der Spieler jetzt. Also die Top für die Top Spieler ist das die letzte WM? Die wollen Sie eine? Das ganz besonders. Wie hat der Alaba gesagt? Wir wollen Geschichte schreiben. Das ist ja ein Bild. [01:00:07] Speaker B: Ja, ja, wobei er hat ja schon Geschichte geschrieben, das muss man ja neidlos sagen. Diese Laufbahn ist ja grandios. Aber ich verstehe die Jungs natürlich. Und erinnern wir uns an Dänemark? Ich weiß nicht, es war im letzten Jahrhundert, als die Europameister wurden. [01:00:22] Speaker A: Unglaublich. [01:00:23] Speaker B: Unglaublich. [01:00:24] Speaker A: Oder sogar Griechenland, meines Wissens. [01:00:27] Speaker B: Genau, Griechenland. Otto Rehagel war der Trainer wurde dann Rehakles genannt in Griechenland, Das muss dir mal widerfahren. Apropos, was macht Ralf Rangnick denn jetzt richtig bzw. Sind sie mit dem, was sie tun, also mentale Stärken herauszuarbeiten, auch für Trainer zuständig. [01:00:53] Speaker A: Wir arbeiten auch mit Trainern. Ich arbeite nicht mit Rangnick, das machen andere. Aber natürlich sind Trainer wichtig. Sogar die Schiedsrichter. Wir arbeiten mit Schiedsrichter. Die ärmsten Säulen, die sind auch unter enormen Druck. Die laufen 5, 6 Kilometer pro Spiel, egal ob am Rand, die mit der Fahne oder die am Feld, sind immer [01:01:20] Speaker B: schuld, sind immer schuld. [01:01:23] Speaker A: Die sind immer schuld, werden immer angegriffen. Und zwar in den oberen liegen eh weniger, aber ganz brutal ist es für Schiedsrichter. In den unteren liegen direkt, direkt und oft körperlich werden angespuckt. Auch Trainer greifen die Schiedsrichter an. Also das ist ein Verhalten, das natürlich außerhalb der Fairness Regeln liegt. Schon ein Idealbild im Sport wird oft nicht eingehalten, aber es ist auch ein Idealbild. [01:02:00] Speaker B: Ja, ja, also wir sind guter Dinge. Wir gehen mal davon aus, Dr. Alois Kogler und ich, dass Österreich Vizeweltmeister wird. Ich werde die Frage, die Sie sich jetzt alle stellen, nicht beantworten, aber Sie können sich denken, von wem ich ausgehe, dass er Weltmeister, welche mein. Aber gut, das ist eine andere Geschichte für einen anderen Podcast. Ich habe mich bei Ihnen zu bedanken und zwar deshalb, weil ich glaube, dass Sie unglaublich viel gute Arbeit leisten, quasi an der öffentlichen Aufmerksamkeit vorbei, weil ja doch Ihre Ergebnisse, Ihre Forschungsergebnisse, die dann ja auch an wahrhaftigen Menschen mit Puls ausprobiert werden, natürlich in einem Trickle Down Verfahren, nehme ich mal an, bis in die kleinsten Verästelungen unserer Gesellschaft, vor allem im Bildungssystem, auf das wir uns jetzt so hoffen, dass es sich ein wenig verändert und nicht diese sportaverse Position weiterhin einnimmt, dass Sportunterricht immer die erste Sollbruchstelle ist, wenn es kritisch wird. Ja sorgen, dass diese ihre Ergebnisse uns einfach im Alltag, auch im Arbeitsalltag helfen. Also was ich heute gelernt habe, ist, wenn ich mal wieder ins Büro gehe und überhaupt keine Lust habe zum Schreiben oder so, dann sollte ich mir ein Mantra, ein Koglerches Mantra vielleicht zulegen. [01:03:44] Speaker A: Das gebe ich mir selber auch oft, bin ja selber auch nicht immer fröhlich motiviert und ja, ich muss ja meine eigenen Mantrastechniken auf mich selber auch oft anwenden. [01:03:57] Speaker B: So und das bringt ja auch was das nächste Buch ist, das wievielte, das Sie geschrieben haben werden. [01:04:03] Speaker A: Von den Büchern ist es das fünfte, aber die Kunst der Höchstleistung ist es der Band 2. [01:04:10] Speaker B: Band 2 wird demnächst erscheinen, geht im nächsten Jahr. Ja, wissen Sie, die Zeit fliegt ja, erst kommt die Weltmeisterschaft, dann werden wir Vizeweltmeister und dann ist es auch schon Weihnachten. Zeit zum Bestellen. Also die Kunst der Höchstleistung Teil 2, es geht um Teams. Ich danke Herr Dr. Kogler, Alois mit Vornamen für seine Zeit, für seine Arbeit. Grüßen Sie mir ihre wunderbaren Co-Autoren und Mitstreiter in der Wissenschaft. Das hat großen Spaß gemacht, ich habe viel von Ihnen gelernt, Wunderbar. [01:04:47] Speaker A: Herr Göbel, bin ich begeistert sowieso über Ihre Arbeit, ganz begeistert über Ihre Interviewfragen, weil Sie haben enorm hohe Kompetenz auch in diesem Bereich und das war wunderbar. [01:05:05] Speaker B: Dankeschön. Ja, Preparation, habe ich mal von einem großen Trainer gehört, ist das Wichtigste. Preparation. Dankeschön. [01:05:14] Speaker A: Vielen herzlichen Dank. [01:05:15] Speaker B: Alles Gute Ihnen. Ciao, ciao. Die Arbeiterkammer Niederösterreich hat eine neue App, die Arka Blitz, ab sofort zum Downloaden. Bleiben Sie am Laufenden, erhalten Sie alle relevanten Informationen und Sie wissen, noch nie war es so wertvoll zu wissen, wo man seine Informationen her hat. Die AK Blitz App ab sofort zum Downloaden. Das war der Susanne Karner, Mario Gattinger und Bettina Schabschneider. Straßenumfragen Christoph Baumgarten. Technische Stefan Dangl, Administration Christina Winkler am Mikrofon Alexander Günther.

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